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Niederländische Saison für Fruchtgemüse gut gestartet

© Feeling FreshBereits seit 1993 ist Marcel van der Pluijm im Gemüseexport nach Nordamerika tätig, seit 2019 mit seinem eigenen Unternehmen Feeling Fresh. Dennoch hat er in all den Jahren selten eine so schlechte Saison für den spanischen Gewächshausgemüseexport erlebt. "Normalerweise sind es für uns starke Monate, aber aufgrund des schlechten Wetters waren die Mengen begrenzt, die Qualität eine Herausforderung und die Preise extrem hoch. Rechnet man dazu noch die teure Luftfracht, den schwachen Dollar und die Importzölle hinzu, hat man alle Zutaten für eine schwierige Saison beisammen."

In Spanien arbeitet Feeling Fresh bereits seit Jahren mit einem Pool von Erzeugern und Genossenschaften zusammen, die sich auf die Spezifikationen und die Zertifizierung des nordamerikanischen Marktes spezialisiert haben. "Dieses Jahr war es eine schwierige Exportsaison für Gurken, Paprika und Auberginen, aber das kann nächstes Jahr schon wieder anders sein. Auch im vergangenen Winter war nicht alles nur düster. So hatten wir eine gute Export-Saison mit niederländischem Chicorée und Rosenkohl. Die waren preislich durchaus attraktiv. Im vergangenen Winter gab es in Kalifornien und Mexiko einen Mangel an Rosenkohl, und dann strömen die Leute massenhaft in die Niederlande", erzählt Marcel.

© Feeling Fresh

Mittlerweile hat die niederländische Saison begonnen, und die Aussichten sehen schon wieder deutlich rosiger aus. "So hatten wir einen guten Start mit niederländischen Auberginen, und auch die ersten Paprikaschoten haben wir bereits im April verkauft. Das ist früher als üblich", erzählt Marcel. "Aber wir kennen unsere Rolle auf diesem Markt. Wir kommen als niederländische Exporteure erst dann ins Spiel, wenn es lokale Engpässe gibt. Das haben wir zum Beispiel 2024 gesehen, als die Paprikaerzeuger mit Anbauproblemen zu kämpfen hatten, aber diese Fusarium-Problematik ist inzwischen weitgehend gelöst."

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"Außerdem bleiben wir von externen Faktoren abhängig. So schwankt der Dollarkurs in diesem Jahr ziemlich stark. Auch ist Kerosin aufgrund der Bedrohung im Nahen Osten deutlich teurer geworden, wodurch die Luftfrachtraten gestiegen sind. Es bleibt zu hoffen, dass die Friedensverhandlungen zu einem Ergebnis führen, natürlich vor allem für die Menschen, die in dieser Region leben", fährt Marcel fort.

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Als wichtige Entwicklung auf dem nordamerikanischen Markt nennt er den weitreichenden Convenience-Trend. "In diesem Bereich war Amerika schon immer führend mit vorverpackten Mahlzeiten und kompletten Gerichten, die in den Geschäften zubereitet wurden. Aber dieser Trend nimmt immer mehr Fahrt auf. So fiel mir auf meiner letzten Reise auf, dass in den Neubauten nicht einmal mehr eine Küche eingebaut wird. Die Menschen holen sich immer öfter etwas unterwegs oder lassen sich etwas liefern, kochen aber viel seltener zu Hause. Die Frage ist, ob dieser Trend auch nach Europa übergreifen wird."

Weitere Informationen:
Marcel van der Pluijm
Feeling Fresh
Tel: (+31) 653 372 891
[email protected]l
www.feelingfresh.nl

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