Auf dem Spargelhof Kutzleben im Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen stechen von April bis Juni Erntehelfer auf 116 Hektar Fläche rund 700 Tonnen verkaufsfertigen Spargel. Der Hof ist damit der größte in Thüringen. "Man braucht eine gewisse Flächengröße, damit sich der Anbau auch rentiert. Damit auch das wieder eingespielt wird, was ich an Kosten habe. Das schaffe ich nur, wenn ich eine gewisse Menge ernte. Dafür brauche ich eine gewisse Fläche. Da haben schon einige Kollegen aufgehört. Also, der Tisch wird kleiner, an dem man sitzt", sagt Geschäftsführer Jan Niclas Imholze gegenüber dem MDR-Magazin Umschau.
Seit 2015 ist die Zahl der Spargelhöfe deutschlandweit von 1.900 auf 1.350 zurückgegangen, ein Rückgang von 30 Prozent. Steigende Kosten und billiger Spargel aus dem Ausland werden aber immer mehr zur Herausforderung.
Baden-Württemberg:
"Das Wetter war gut", erzählt Landwirt Arno Fünfgelt aus Freiburg-Opfingen. Zwar habe sich die Ernte durch die kalten Temperaturen in den vergangenen Wochen etwas nach hinten verschoben, aber die frühlingshaften Temperaturen hätten ihn nun sprießen lassen. Doch die steigenden Produktionskosten machen sich auch beim Preis bemerkbar. "Ich musste die Preise um zwei Euro pro Kilo erhöhen."