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Wim Waterman, Waterman Onions, Niederlande:

"Eigentlich sollte es in der zweiten Hälfte der Zwiebelsaison ein Quotum geben"

Ob diese Zwiebelsaison noch ein schönes Ende hervorbringt? "Es könnte noch gehen, denn die neuen Zwiebeln sind noch nicht da", meint Wim Waterman von Waterman Onions aus Emmeloord. "Die Messe in Emmeloord hat entgegengesetzt gewirkt. Die Erzeuger wollten den Ballenpreis übertreffen, aber das war nicht möglich. Zuerst waren 15 Cent das Ziel der Produzenten, dann wird es irgendwann überschritten und das nächste Ziel sind 20 Cent. Aber was Erzeuger erhalten sollten, kann der Handel nicht immer dafür geben."

"Aber die Chancen für einen guten Saisonabschluss sind sicherlich noch da. Die Frage ist jedoch, wie es um die Lagerfähigkeit der letzten Zwiebeln steht. Es war lange Zeit sehr kalt. Jetzt steigt die Temperatur im Lager, wenn man nicht kühlen kann, und die Frage ist, wie sich das auf das Produkt auswirkt", sagt Wim, der meint, dass es noch zu früh ist, um eine Prognose für die neue Saison abzugeben. "Alle Preisprognosen für das nächste Jahr sind aus der Luft gegriffen, die aktuelle Saison ist deutlich, aber für die neue Saison kann alles passieren."

"Was wir wissen, ist, dass weniger Zwiebeln gesät wurden. Die große Frage ist, wie sich die Dürre auf die Erträge auswirken wird. Im Moment ist noch nicht besonders viel passiert. Der August ist der Wachstumsmonat, in dem die Mengen bestimmt werden. Wenn es im August trocken ist, sieht es ganz anders aus als im Mai", sagt Wim. "Das ist es, was den Zwiebelmarkt so dynamisch macht. Wenn in der nächsten Saison 30-40% weniger Zwiebeln angebaut werden, müssen wir nicht mehr so viel konkurrieren. Denn gemeinsam machen wir es uns nicht leichter. Insofern müsste eigentlich ein Quote für die zweite Saisonhälfte gelten."

"Was wir derzeit auf dem Markt beobachten, ist, dass die südeuropäischen Länder, in die sehr viele Zwiebeln geliefert wurden, mehr und mehr zu Selbstversorgern werden. In Nordeuropa ist die Nachfrage recht gut. Der Export nach Afrika ist im Moment auf einem Tiefpunkt", sagt der Exporteur. "Die niederländische Saison der roten Zwiebeln ist nun wirklich vorbei. Manchmal heißt es, man kaufe nie die Letzten, aber das ist jetzt nicht mehr der Fall. Die Saison für rote Zwiebeln aus den Niederlanden geht somit nahtlos in die ägyptische Saison über. Aber auch diese muss, unter anderem wegen der logistischen Verzögerungen, erst noch in Gang kommen, aber es wird viele ägyptische Zwiebeln geben."

Dies gilt in dieser Saison nicht für den Import von Zwiebeln aus fernen Ländern. "Wir führen in diesem Zusammenhang immer noch Festpreisprogramme durch, aber in diesem Jahr gibt es fast keinen freien Handel mit importierten Zwiebeln. Wegen all der logistischen Herausforderungen, um die Zwiebeln hierher zu bekommen, entscheidet man sich für ein bisschen Sicherheit, und in dieser Saison werden kaum Zwiebeln wahllos zum Beispiel aus Neuseeland geschickt. Die gesamte logistische Situation im Allgemeinen hat jedoch viele Auswirkungen auf den Preis, denn wenn die Logistik nicht reibungslos funktioniert, wirkt sich dies auch auf den Produktpreis aus. Der Zwiebelpreis rückt sogar ein wenig in den Hintergrund, so dass mehr Wert auf die Einsparung von Logistikkosten gelegt wird, denn der Zwiebelpreis scheint in dieser Saison ohnehin festgeschrieben zu sein."

Für weitere Informationen:
Waterman Onions
Hannie Schaftweg 12
8304 AR Emmeloord - Niederlande
+31 (0)527 617 496
wim@waterman-onions.nl  
www.waterman-onions.nl 


Erscheinungsdatum:



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