LKÖ KW 38:

'Regen hemmt Kartoffel- und Zwiebelrodung'

In Niederösterreich ist die Haupternte von Speiseerdäpfeln weiter im Gange. Allerdings werden die Rodeaktivitäten immer wieder durch Regenfälle unterbrochen und mittlerweile führt der aufgeweichte Boden auch zu Rodebehinderungen. Entsprechend fallen die Anlieferungen nun wieder verhaltener aus, nachdem sie sich ab Mitte der Vorwoche etwas besser gezeigt haben. Das Ausmaß der vom Drahtwurm befallenen Knollen ist im östlichen Niederösterreich unverändert hoch. Der Absatz von Speiseware bleibt laut LKÖ ruhig.

In welchem Umfang die Einlagerungsaktionen des LEH angenommen werden, lässt sich noch nicht beurteilen. Das ausländische Interesse an heimischen Speisekartoffeln ist weiterhin hoch. Das Preisgefüge zeigt sich zur Vorwoche stabil. So wurden zu Wochenbeginn meist 25,- Euro/100 kg bezahlt. Für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel sind 28,- Euro/100 kg zu erzielen. In Oberösterreich sind die Preise ebenfalls stabil und liegen bei 27,- Euro/100 kg.

Zwiebelernte wieder unterbrochen
Mittlerweile dürften gut mehr als die Hälfte der Zwiebel eingebracht sein. Mit den neuerlichen Regenfällen ist die Zwiebelernte in den letzten Tagen allerdings gänzlich zum Erliegen gekommen. Im Inland werden die ganzjährig verfügbaren Packungsgrößen derzeit durch größere Gebinde in Einlagerungsaktionen ergänzt. Exportaktivitäten von gesackter Ware finden laufend statt. Die Preise sind stabil. Für Zwiebel, geputzt und sortiert in der Kiste wurden zu Wochenbeginn je nach Größe und Qualität meist 30,- bis 35,- Euro/100 kg bezahlt.

Haupternte noch nicht gestartet
Die Vermarktungssaison von niederösterreichischen Karotten bleibt unverändert ruhig. Mit der Haupternte wurde noch nicht begonnen. Die bedarfsgerecht geernteten Karotten werden wie in den letzten Wochen im Inland und in beschränktem Rahmen auch im Export abgesetzt. Die Erzeugerpreise sind unverändert zur Vorwoche, allerdings deutet sich eine steigende Preistendenz an. Für Karotten liegen die Preise im 5-kg-Sack, ab Rampe je Qualität bei meist 50,- bis 55,- Euro/100 kg.


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