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Bruttoertrag von Saatzwiebeln um fast 20% gestiegen

Nach der vorläufigen Ernteschätzung für den Ackerbau wird der Bruttoertrag an Saatzwiebeln im Jahr 2021 voraussichtlich um 19,6% höher ausfallen als im Jahr 2020. Der Bruttoertrag von Speisekartoffeln wird voraussichtlich um fast 5% niedriger ausfallen. Der Bruttoertrag von Zuckerrüben wird voraussichtlich um 2,3% niedriger sein als im Vorjahr. Dies geht aus den jüngsten Zahlen des CBS hervor.



Im Juni veröffentlichte das CBS Zahlen über die Anbauflächen von Kartoffeln, Zuckerrüben und Saatzwiebeln. Diese Zahlen werden nun um die erwarteten Hektarerträge dieser Kulturen ergänzt. Sie wurden von Experten auf der Grundlage der neuesten verfügbaren Informationen geschätzt. Ausgehend von der Anbaufläche und den erwarteten Hektarerträgen nimmt das CBS eine Schätzung der Bruttoerträge vor. Der Bruttoertrag der endgültigen Schätzung kann niedriger ausfallen als erwartet, z. B. weil die geerntete Fläche geringer ist als die Anbaufläche. Die endgültigen Erntezahlen für 2021 werden Ende Januar 2022 veröffentlicht.

Mehr Zwiebeln geerntet
Nach den vorläufigen Ernteschätzungen für den Ackerbau wird sich die Bruttoernte von Saatzwiebeln im Jahr 2021 auf rund 1,6 Millionen Tonnen belaufen. Das sind fast 20% mehr, als im Vorjahr vom Feld kamen. Es wird erwartet, dass in diesem Jahr auf 6.200 Hektar 350.000 Tonnen Steckzwiebeln des zweiten Jahres geerntet werden, was etwa 22% des Ertrags von Saatzwiebeln entspricht.

Bruttomarge Speisekartoffeln gesunken
Die Bruttoproduktion von Speisekartoffeln wird im Jahr 2021 mit 3,5 Millionen Tonnen fast 5% niedriger ausfallen als im Vorjahr.

Anbaufläche für Zwiebeln gestiegen
Im Jahr 2021 wurden auf 30.000 Hektar Saatzwiebeln angebaut, 2.900 Hektar (10,5%) mehr als im Vorjahr. Die Anbaufläche von Speisekartoffeln ging um fast 7% auf 71.400 Hektar zurück.



Hektarerträge bei Saatzwiebeln und Speisekartoffeln höher als im Jahr 2020
Der Hektarertrag von Saatzwiebeln wird für 2021 auf 52,2 Tonnen geschätzt und liegt damit 6,5% über dem letztjährigen Hektarertrag. Zusammen mit der Vergrößerung der Anbaufläche führt dies zu einem Anstieg des erwarteten Bruttoertrags von Saatzwiebeln. Die Unterschiede bei den Hektarerträgen pro Betrieb sind in diesem Jahr sehr groß. Dies ist teilweise auf den Schimmelbefall durch das feuchte Wetter zurückzuführen. Im Jahr 2020 liegt der Hektarertrag für Saatzwiebeln immer noch 3,2 Tonnen unter dem jetzt erwarteten Niveau. Der Hektarertrag für Steckzwiebeln des zweiten Jahres wird auf 56,2 Tonnen pro Hektar geschätzt.

Der erwartete Hektarertrag für Speisekartoffeln ist in diesem Jahr fast genauso hoch wie im letzten Jahr. Der Hektarertrag wird daher voraussichtlich 49 Tonnen betragen.



Vorläufige und endgültige Ernteschätzungen
Die erwarteten nationalen Hektarerträge können regional sehr unterschiedlich ausfallen, und selbst innerhalb der Regionen kann es große Unterschiede zwischen den Parzellen geben. Der Gesamtbruttoertrag kann letztlich höher oder niedriger ausfallen. So können beispielsweise die Witterungsbedingungen dazu führen, dass ein Teil der Anbaufläche nicht geerntet werden kann. Die endgültigen Ernteschätzungen (Bruttoerträge und Hektarerträge) für 2021 werden im Januar 2022 veröffentlicht und basieren auf einer Umfrage bei fast 5.000 Erzeugern. Anhand dieser Erhebung wird der endgültige Ertrag pro Hektar ermittelt und festgestellt, welcher Teil der Anbaufläche tatsächlich zum Ertrag geführt hat (die abgeerntete Fläche).

Quelle: CBS


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