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Efko sieht großes Potenzial für österreichische Kalettes und erweitert Produktionskapazität

"Die größte Herausforderung ist nach wie vor die Bekanntmachung des Produktes"

Nach der ersten Vermarktungssaison im letzten Jahr sind die heimischen Kalettes seit gut vier Wochen wieder zurück im Gemüseregal des österreichischen Lebensmitteleinzelhandels. Das auffällige und optisch schöne Wintergemüse macht sich rasch einen Namen beim Konsumenten. Das Interesse habe sogar den exklusiven Vermarkter efko Frischfrucht und Delikatessen GmbH erstaunt, berichtet Geschäftsführer Klaus Hraby auf Nachfrage. Der nächste Schritt sei es nun, die Anbaufläche entsprechend dem steigenden Bedarf zu erweitern und den Bekanntheitsgrad des Produktes gleichzeitig weiter zu steigern.

Schrittweise Erweiterung der Anbaufläche
Die ersten Kohlröschen der diesjährigen Saison wurden am 18. November geerntet. Dieses Jahr hat der alleinige Vertragsanbauer Fritz Huemer sein Areal von 0,5 ha im ersten Produktionsjahr (2018) auf 0,7 ha erhöhen können. Das Unternehmen efko plant eine schrittweise Erweiterung der Anbaukapazität in den kommenden Jahren. Für nächstes Jahr (Saison 2020-21) wird ein Gesamtareal um 1 ha zur Verfügung stehen. Durch den Einsatz von einer Schutzabdeckung habe man auch den Anbauprozess besser im Griff, schildert Hraby: „Da wir unsere Gewächse erstmalig unter Vlies angebaut haben, hatten wir bislang deutlich weniger Probleme mit den Kohlfliegen als letztes Jahr. Die Röschen sind vergleichsweise auch etwas größer.“

Mit einem Kulturschutznetz werden die Kalettes vor Kohlfliegen und unnötiger Wasserverdunstung geschützt. / Bild: Efko

Nichtsdestotrotz steht man, so Hraby, jedes Jahr vor neuen Herausforderungen und man lernt sowohl im Anbau als auch seitens der Vermarktung stetig dazu. „Aus diesem Grund pflegen wir auch einen regen Austausch mit den Kollegen in der Schweiz, wo der Kalettes-Anbau bereits weiter fortgeschritten ist.“ Die Schweizer gehörten vor gut sechs Jahren zu den ersten Pionieren in Sachen Kalettes und verfügen derzeit über eine Anbaufläche von ca. 10 ha.


Bis Anfang-Mitte März werden voraussichtlich die letzten Kalettes auf den Markt kommen. / Bild: Efko 

Erklärungsbedarf am Point of Sale
Vermarktet werden die heimischen Kalettes bislang österreichweit in allen Interspar- und Maximarkt-Filialen sowie bei Eurospar in der Region Vorarlberg. Letztendlich sei das zu vermarktende Produkt in zwei verschiedenen Verpackungsgrößen zu haben: einmal 5x1 kg lose bzw. je nach Kundenwunsch für die Gastrokunden und in 125g-Flowpacks für den Lebensmitteleinzelhandel.


Mittels Verkostungen versucht das lizenzierte Handelsunternehmen efko den Bekanntheitsgrad der Kalettes zu steigern. / Bild: Efko 

Seit dem ersten vollständigen Anbaujahr 2018 wurde viel ins Marketing investiert. Mittlerweile werden die Kalettes großartig auf sozialen Medien beworben. Momentan ist das Team des vermarktenden Unternehmens efko auch dabei, Verkostungen in den einzelnen Filialen der involvierten Handelskette zu veranstalten. Österreichweit haben Konsumenten nun die Möglichkeit das einzigartige Kohlgemüse aus heimischem Anbau kennenzulernen. „Die positive Resonanz seitens des Konsumenten hat uns sehr motiviert. Diejenigen die es verkostet haben, kaufen häufig eine Packung und die Absatzzahlen sind in diesen Regionen ebenfalls stark gestiegen. Klar bemerken wir, dass noch Erklärungsbedarf vorhanden ist und die größte Herausforderung ist nach wie vor die Bekanntmachung des Produktes. Wichtig ist hier die Beteiligung des inländischen Lebensmitteleinzelhandels“, heißt es abschließend.


Klaus Hraby, Geschäftsführer des Unternehmens Efko glaubt ans Wachstumspotenzial der Kalettes. / Bild: Efko 

Verarbeitung und Veredelung von Frischerzeugnissen
efko ist ein international ausgerichtetes Unternehmen mit Hauptsitz in Eferding (Oberösterreich), einer Zweigniederlassungen in Traun (Obstlagerhaus) und Wilhering (Stiftsgärtnerei Wilhering) und einer Tochtergesellschaft in Tschechien (efko-Veseli) sowie den Firmen Geißlmayr in Eferding (Oberösterreich), machland in Naarn (Oberösterreich) und Vitana in Wien.

Das Unternehmen ist neben der Verarbeitung und Veredelung von mehr als 70 verschiedenen Obst- und Gemüsesorten auch auf die Belieferung des Lebensmitteleinzelhandels mit Frischgemüse spezialisiert. efko ist Kooperationspartner der oberösterreichischen Obst- und Gemüseverwertungsgesellschaft mit rund 114 Landwirten aus der Region. Derzeit beschäftigt die efko Unternehmensgruppe 656 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2018 wurde ein Umsatz von 139,90 Mio. Euro erwirtschaftet.

Weitere Informationen:
efko Frischfrucht und Delikatessen GmbH
Hinzenbach 38
4070 Eferding l Österreich
tel: +43 (0)7272 / 4285 – 614
fax: +43 (0)7272 / 4285 – 690
email: frischdienst@efko.at    
www.efko.com     


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