Die Saisons für die französischen Kartoffelspezialitäten, die auch eine Spezialität von Rola Fresh sind, neigen sich wieder dem Ende zu. "Glücklicherweise handelt es sich hierbei um ein ganz anderes Segment als bei den niederländischen Speisekartoffeln, auch wenn sich dies immer ein wenig auswirkt. Aber die französischen Kartoffeln sind nach wie vor etwas exklusiver, wodurch der Verkauf weiterhin gut läuft", erzählt Paul-Wouter den Ouden.
© Rola Fresh B.V.
Rola Fresh verkauft die französischen Kartoffeln hauptsächlich an Markthändler, die die Spezialitäten ihrerseits oft an Fachgeschäfte und Caterer weiterverkaufen. "Vor allem in Märkten wie Osteuropa, Skandinavien und Übersee stehen diese Kartoffelspezialitäten doch viel häufiger auf der Speisekarte. Dort werden Kartoffeln nicht wie hier zu Kartoffelpüree verarbeitet, obwohl man sieht, dass die Spezialitäten auch hier langsam an Beliebtheit gewinnen", erzählt Paul-Wouter.
"Mittlerweile erhalten wir von unserem französischen Lieferanten auch immer mehr Importkartoffeln aus Ägypten, Marokko und Israel. Die sind zwar etwas teurer, aber es gibt eine Kundengruppe, die gern mit neuen Kartoffeln arbeitet", so der Händler. Ob sich die aktuelle Situation auf dem Kartoffelmarkt auf die Anbaufläche in Frankreich auswirkt, lässt sich seiner Meinung nach schwer vorhersagen. "Wie gesagt, es ist ein ganz anderes Segment, aber letztlich hängt alles miteinander zusammen."
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Beim Import von Süßkartoffeln konzentriert sich Rola Fresh in den vergangenen Jahren stärker auf die ägyptischen Süßkartoffeln, zulasten der nordamerikanischen. "Das Angebot aus Ägypten ist sehr vielfältig, und nicht alle haben die Lagerung und die Größensortierung gut im Griff, aber wir arbeiten jetzt mit Lieferanten zusammen, mit denen wir sehr zufrieden sind. Wir rechnen damit, dass die ägyptische Saison noch sechs bis acht Wochen andauern wird."
"Die Verfügbarkeit der Süßkartoffeln nimmt nun ab, und dadurch steigt, wie jedes Jahr, der Preis wieder an. Das wird sich sicherlich auch nicht ändern, bis die neue Ernte aus Ägypten im August eintrifft. In der Zwischenzeit wird es eine Phase geben, in der die amerikanischen Lieferungen den Markt bestimmen", erzählt Paul-Wouter.
Er blickt auf eine qualitativ gute ägyptische Saison zurück, auch wenn die Lieferungen mit den üblichen Schwankungen verliefen. "In einem Moment wollten alle ägyptischen Lieferanten wegen des Zuckerfestes ihre Lager leeren, im nächsten standen aufgrund der neuen Fahrpläne keine Schiffe zur Verfügung. Insgesamt verlief der Warenfluss weniger gleichmäßig, als wir es gewohnt waren. Glücklicherweise konnten wir unsere Kunden durch das Vorhalten eines kleinen Lagerbestands und die zusätzlichen Importe aus Nordamerika gut versorgen."
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