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Österreich:

Bei Kartoffeln preisbedingte Bremse

Die AMA-Flächenauswertung der diesjährigen Mehrfachantragsdaten zeigt deutliche Verschiebungen. Aus bekannten Gründen. Ackerbauern suchen den Ausweg aus den wenig zufriedenstellenden Preisen heuer offenbar in einem Fruchtwechsel. Das zeigen die vergangene Woche veröffentlichten Auswertungsstatistiken der Mehrfachanträge 2026 schwarz auf weiß.

Nach der im Vorjahr eingefahrenen europaweiten Rekordernte bei Kartoffeln aller Verwendungszwecke und der nunmehr geringen Erzeugerpreissituation üben sich Österreichs Erdäpfelbauern heuer offenbar in Zurückhaltung. Die AMA notierte eine um 1.124 Hektar geringere Speisekartoffelfläche. Diese fällt damit wieder unter die 10.000-Hektar-Marke. Bei Stärkeindustriekartoffeln wurden gut 700 Hektar weniger angebaut. Das relativ größte Minus (18 %) wird bei Frühkartoffeln verzeichnet. Hier wurden um knapp 200 Hektar weniger gelegt.

Quelle: AMA

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