Mit über 50 Jahren Erfahrung hat sich Agrícola San Mateo von der Produktion hin zu Export und Vermarktung entwickelt. "Wir sind ein peruanisches Unternehmen mit Familientradition. Vor mehr als 50 Jahren haben wir unsere Tätigkeit im Obstbau aufgenommen", erklärte Gustavo Pérez Flores.
© Agrícola San Mateo
Laut Pérez Flores konzentriert sich das Unternehmen derzeit auf tropische Früchte wie Cherimoya, Granadilla, Passionsfrucht, Kaktusfeige und Curuba, die sich durch ihre organoleptischen Eigenschaften auszeichnen. "Unsere Priorität ist es, ein hochwertiges Produkt herzustellen, das die Endverbraucher in ausgezeichnetem Zustand erreicht – mit großartigem Geschmack, optimalem Brix-Wert und langer Haltbarkeit", erklärte er.
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Obwohl das Unternehmen bereits in Spanien und Italien tätig ist, strebt es eine Expansion nach Mitteleuropa an. "Wir sind noch nicht in Mitteleuropa vertreten; wir möchten den deutschen Markt, die Niederlande, Belgien und Frankreich erschließen", erklärte er.
Der Einstieg in diese Märkte erfolgt schrittweise, mit kleinen Mengen und per Luftfracht. "Wir sprechen von 400 bis 500 Kilogramm pro Woche für jedes Produkt, bei einer optimistischen Prognose", sagte er. Diese Strategie spiegelt den Nischencharakter dieser Produkte in Europa wider.
In diesem Sinne konzentriert sich die Vertriebsstrategie auf Fachgeschäfte und Supermärkte und richtet sich an Verbraucher, die mit dieser Art von Obst vertraut sind. "Diese Produkte sind nicht sehr gefragt; es handelt sich um kleine Märkte, daher arbeiten wir daran, sie schrittweise einzuführen", fügte er hinzu.
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Die Produktion dieser Früchte ist stark vom Wetter abhängig. Pérez Flores merkt an, dass Niederschläge einen direkten Einfluss auf die Blüte und die Erträge haben. "Eine starke Regenzeit führt zu geringer Produktion, während in Trockenperioden die Blüte besser ausfällt", erklärte er.
Er betonte zudem, dass Peru durch strenge Standards eine konsequente Pflanzenschutzkontrolle aufrechterhält. "Wir verfügen über ein umfassendes Schädlingsbekämpfungssystem, das eine gleichbleibende Produktion gewährleistet", erklärte er.
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Neben Frischobst prüft das Unternehmen Möglichkeiten zur Diversifizierung in den Bereich der verarbeiteten Produkte. "Wir möchten mit Tiefkühlprodukten und Fruchtfleisch arbeiten und dabei aussortierte Früchte verwerten", sagte er.
In den nächsten Jahren plant das Unternehmen ein stetiges Wachstum, beginnend mit ersten Lieferungen von einer Palette pro Produkt und Woche. "Das Ziel ist es, mit einer Palette pro Produkt und Woche zu beginnen und je nach Qualität zu größeren Mengen überzugehen", erklärte er abschließend.
Weitere Informationen:
Gustavo Pérez Flores
Agrícola San Mateo
Peru
Tel.: +51 956 272 649
[email protected]
www.agricolasanmateo.com