Laut Miqdad Hassan Nandwa, dem Geschäftsführer von Fawakih, einem Produzenten und Exporteur exotischer Früchte, verläuft die kenianische Avocadosaison aufgrund des starken Wettbewerbs und der komplizierten Logistik eher schleppend.
„Wir können in den Nahen Osten, nach China, Indien und in die Türkei exportieren. Die in diesen Märkten am meisten nachgefragte Sorte ist die Fuerte in mittleren und kleinen Größen. Die Nachfrage ist recht gut, und die Saison verläuft in diesen Märkten gut", sagte Nandwa.

Auf dem europäischen Markt werden die logistischen Herausforderungen für kenianische Exporteure jedoch durch die starke Präsenz peruanischer Avocados noch verschärft. Der Exporteur erklärte: „Die Saison verläuft auf dem europäischen Markt schleppend, da sehr große Mengen aus Peru kommen. Hier sprechen wir von Hass-Avocados."
Die Vertragspreise liegen laut dem Exporteur in etwa auf dem Niveau der letzten Saison, während die Preise auf dem freien Markt niedriger sind, so Nandwa.
Die kenianische Avocado-Exportsaison begann unter schwierigen geopolitischen und logistischen Bedingungen, vor allem aufgrund des Konflikts im Nahen Osten, der wichtige Schifffahrtsrouten wie das Rote Meer beeinträchtigt und die Luftfrachtkosten in die Höhe treibt. Die Exporte nach Asien bleiben jedoch stark, was dazu beiträgt, die Schwierigkeiten in anderen Regionen auszugleichen.
Trotz der schwachen Nachfrage auf dem europäischen Markt bleiben die Preise für kenianische Avocados dank der starken Nachfrage der Verarbeitungsbetriebe auf dem lokalen Markt stabil.
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Elmiqdad Hassan Nandwa
Fawakih
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