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Isalbert Fruits, ein panamaischer Ananas-Exporteur:

"Früher war Costa Rica einen Dollar billiger, aber jetzt ist es uns gelungen, die Preise anzugleichen"

„Eine der größten Veränderungen in der Branche ist, dass multinationale Konzerne weniger Einfluss haben und lokale Exporteure stärker geworden sind. In Panama haben wir früher viel mit internationalen Unternehmen zusammengearbeitet, aber durch die Teilnahme an Messen können wir nun Kunden direkt ansprechen", sagt Isaías Zarzavilla, Geschäftsführer von Isalbert Fruits. Dank dieses Ansatzes können sie in mehr Länder exportieren und sind weniger von Zwischenhändlern abhängig.

© Isalbert Fruits SA

Märkte wie die Türkei, der Libanon und Dubai wurden bereits erschlossen, doch der Fokus liegt nun auf Europa. Rotterdam ist der wichtigste Umschlagplatz. „Ich liefere alles nach Rotterdam, und von dort aus wird es weiterverteilt", sagt Zarzavilla. Große logistische Knotenpunkte sind wichtig, insbesondere jetzt, wo geopolitische Spannungen und Transportprobleme die Lage nicht gerade erleichtern.

Für den Export wird Seefracht bevorzugt, schlichtweg, weil die Mengen für Luftfracht zu groß sind. „Unsere Spezialität ist Seefracht, denn wir transportieren große Mengen", erklärt der Geschäftsführer. Luftfracht ist für ein wachsendes Unternehmen wie dieses keine Option. Allerdings sind die Kosten ein Problem: „Der Frachtpreis ist im vergangenen Monat um etwa 1.000 USD gestiegen."

© Isalbert Fruits SA

Die Preise steigen mit der weltweiten Nachfrage. „Costa Rica war früher einen Dollar billiger, aber mittlerweile liegen wir auf dem gleichen Niveau", erzählt Zarzavilla. Das liegt zum Teil daran, dass das Nachbarland weniger Angebot hat und dass die Nachfrage nach der Pandemie stark gestiegen ist. „Es gab eine große Nachfrage nach Ananas, die Verkäufe schossen nach der Pandemie in die Höhe."

Dieses Wachstum spiegelt sich auch im Anbau wider. Isalbert Fruits will die Anbaufläche von 50 auf 100 Hektar ausweiten. Auch kleine Erzeuger vergrößern ihre Parzellen, um Exporteure beliefern zu können. „Wir erwarten in diesem Jahr einen guten Ertrag", so Zarzavilla.

© Isalbert Fruits SA

Dennoch gibt es auch Herausforderungen, vor allem durch den Klimawandel. „Durch den Klimawandel kommt es bei den Ananas das ganze Jahr über vermehrt zu spontaner Blüte", erklärt er. Das erfordert mehr Aufmerksamkeit beim Anbau. Zudem sorgen ungewöhnliche Wetterbedingungen für Qualitätsprobleme: „Wir haben Verbrennungen an der Schale festgestellt, die wir zuvor noch nie erlebt hatten."

Auf technologischer Ebene untersucht das Unternehmen den Einsatz von Containern mit Ozon (O3) für den Transport über große Entfernungen. „Wir prüfen, ob wir diese Container nutzen können, um weiter entfernte Märkte wie China zu erreichen. Das Ziel ist es, die Früchte länger haltbar zu machen und die Qualität während des Transports zu bewahren", sagt Zarzavilla abschließend.


Weitere Informationen:
Isaias Zarzavilla
Isalbert Fruits S.A.
Panama
Tel: +507 6550 9297
[email protected]
www.isalbertfruits.com

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