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Brasilien:

"Manchmal akzeptiert der Markt keinen höheren Preis, so dass wir die Kosten tragen müssen"

„Wir handeln das ganze Jahr über mit Mangos, von Januar bis Dezember, und exportieren nach Europa, in den Nahen Osten, nach Hongkong und Kanada", erklärte Mario Otsuka, CEO von Gold Fruit. Er hob zudem die Bedeutung ihres diversifizierten Produktionsansatzes hervor, der Sorten wie Palmer, Keitt und Kent umfasst und es ihnen ermöglicht, einen stabilen Exportplan einzuhalten.

Die Mango-Saison 2026 in Brasilien stand jedoch vor mehreren Herausforderungen. Ein zentrales Problem ist der Anstieg der Logistik- und Energiekosten, insbesondere angesichts der aktuellen internationalen Lage. „Eine der größten Herausforderungen ist, dass die Kosten steigen werden; See- und Luftfracht werden teurer", sagte der Geschäftsführer.

© Gold Fruit

Dieser Anstieg wirkt sich direkt auf die Rentabilität der Branche aus. Laut Otsuka müssen Exporteure in vielen Fällen einen Teil dieser Kosten selbst tragen: „Manchmal akzeptiert der Markt keinen höheren Preis, also müssen wir die Kosten übernehmen."

Europa bleibt der Hauptabnehmer für brasilianische Mangos. Die Lieferungen in den Nahen Osten sind vorübergehend zurückgegangen. Unterdessen gewinnt der Binnenmarkt an Bedeutung, gestützt durch eine große lokale Verbraucherbasis.

© Gold FruitPreis- und Mengentrends werden von globalen Angebots- und Nachfragefaktoren bestimmt. Der internationale Wettbewerb, insbesondere aus Ländern wie Peru, setzt brasilianische Exporteure während ihres Produktionszeitraums unter Druck. „Das Angebot aus anderen Ländern ist hoch, und manchmal sind sie aggressiver, also reduzieren wir unser Angebot", erklärte Otsuka.

Brasilien hat den Vorteil, seinen Erntezeitplan anpassen zu können. Während Peru seine Produktion auf den Zeitraum von November bis März konzentriert, verlängert Brasilien seine Ernte bis Ende November oder Dezember, was dazu beiträgt, direkte Überschneidungen während wichtiger Marktphasen zu vermeiden.

Eine weitere große Herausforderung ist die Verfügbarkeit von Arbeitskräften auf den Feldern. „Eine der Herausforderungen der brasilianischen Landwirtschaft ist dieses Problem des Arbeitskräftemangels", sagt Otsuka und erklärt, dass soziale Faktoren die geringere Verfügbarkeit von Arbeitskräften für landwirtschaftliche Tätigkeiten beeinflussen.

Als Reaktion auf diese Situation führen Unternehmen Maßnahmen wie Arbeitsanreize ein und integrieren Technologie in die Verpackungsprozesse. Dennoch räumt der Geschäftsführer ein, dass die Automatisierung ihre Grenzen hat: „Es gibt keine Möglichkeit, die Belegschaft zu 100 % zu ersetzen; Menschen werden gebraucht."

Weitere Informationen:
Mario Otsuka
Gold Fruit
Brasilien
Tel.: +55 87 98108 2612
[email protected]
www.goldfruit.com.br

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