Erik Gubbels, Gubbels Kwekerijen, Niederlande:

"Wir betrachten jeden Aspekt des Paprikaanbaus, um stets Schritte in Richtung eines energieneutralen Anbaus zu unternehmen"

"Auf dem Weg zum energieneutralen Anbau" ist das Motto von Gubbels Kwekerijen in Maasbree. Das Unternehmen arbeitet seit 2010 daran, Paprika auf möglichst energieeffiziente Weise anzubauen. In Zeiten hoher Energiepreise ist dies umso aktueller. Wie geht Gubbels Kwekerijen damit um?

Gubbels Kwekerijen baut jährlich rund 11 Millionen Kilo rote und gelbe Paprika an. "Unsere Gärtnerei umfasst inzwischen 37 Hektar an drei Standorten", sagt Inhaber Erik Gubbels. "Die Paprikasaison dauert von März bis November. Im Dezember kommen die ersten neuen Pflanzen ins Gewächshaus, und nach etwa vier Monaten werden die ersten Paprikaschoten geerntet. Wir verkaufen alle frischen Produkte über die Erzeugergenossenschaft ZON."

Nachhaltiger Anbau
Gubbels Kwekerijen ist bestrebt, ein Gleichgewicht zwischen der Produktion von hochwertiger Paprika und einem nachhaltigen, energieeffizienten Anbau herzustellen. "Wir erzeugen den benötigten Strom, die Wärme und das CO2 mit sechs KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung). Bei der Verbrennung von Erdgas in diesen KWK-Anlagen werden Strom, Wärme und Rauchgase freigesetzt, die wir in CO2 umwandeln. Wir nutzen die Wärme und das CO2 für unseren energieeffizienten Paprikaanbau und speisen den restlichen Strom ins Netz zurück. Mit einem Ertrag von 96 Prozent ist das für uns inzwischen eine der nachhaltigsten Anbaumethoden. Außerdem beziehen wir Energie aus einem nahe gelegenen Biomassekraftwerk, das mit Hackschnitzeln aus Altholz gespeist wird."

Nutzung der Restwärme
Seit 2010 konzentriert sich Gubbels auf den energieeffizienten Anbau. Die Erfahrungen und Kenntnisse, die Gubbels seither gesammelt hat, sind bei den heutigen hohen Energiepreisen besonders nützlich. "Wir betrachten jeden Aspekt der Paprikaproduktion und unternehmen Schritte in Richtung eines energieneutralen Anbaus. Wir nutzen außerdem die Restwärme. Zum Beispiel werden die BHKWs (Blockheizkraftwerke) mit Wasser gekühlt, anschließend speichern wir dieses erwärmte Kühlwasser tagsüber in einem großen Pufferspeicher. In der Nacht fließt das warme Wasser über Heizungsrohre durch die Gewächshäuser. Dadurch entsteht ein konstant warmes Raumklima, sodass unsere Paprikapflanzen optimal wachsen, und gleichzeitig versorgen wir die Gesellschaft mit Strom. Durch unser computergesteuertes System passen wir uns auch dem Klima an. Eine Person arbeitet in Vollzeit an diesem Projekt. Stunde um Stunde behält er das Wetter im Auge und reagiert entsprechend. Es kommt auf die Details an. Zum Beispiel: Wird es in der nächsten Stunde bewölkt sein und wie lange? Und was sollen wir dann tun?"

Automatisierte Ernte und Sortierung
Wie für jedes Gemüse gilt auch für Paprika: Je weniger sie bearbeitet wird, desto geringer ist die Gefahr von Schäden. Gubbels hat daher innovative Anbau- und Verarbeitungstechniken eingesetzt. Die Paprikaschoten werden ausschließlich von Menschenhand berührt, wenn sie geerntet werden. Der anschließende Prozess ist automatisiert. "Die geernteten Paprikaschoten werden in Containern gesammelt. Nach der Ernte werden die vollen Behälter automatisch über eine Induktionsleitung in die Verarbeitungshalle befördert. Am Sortierband werden die Paprikaschoten nach Farbe, Größe und Gewicht sortiert. Dann verpacken wir die Paprikaschoten nach den Wünschen unserer Kunden."

Stabilität von Vollpappe
Die Paprikaschoten werden unter anderem in Kisten verpackt. "In der Hochsaison füllen wir etwa 8.000 Kartons pro Tag. Die Schachteln sind mit Deckeln aus Vollpappe versehen, die von Smart Packaging Solutions geliefert werden. Wir haben uns für solide Pappe entschieden, weil sie sehr stabil ist. Eine qualitativ hochwertige Verpackung ist im Zusammenhang mit der Lebensmittelsicherheit natürlich unerlässlich. Unsere Paprikaschoten werden hauptsächlich in den Niederlanden und Deutschland verkauft, und es ist natürlich wichtig, dass die Kisten mit den Paprikaschoten in gutem Zustand bei den Kunden ankommen. Bei der Lagerung in Kühlhäusern können die Kartons etwas feucht werden. Das ist ein wichtiger Grund, warum wir uns für Deckel aus festem Karton entscheiden, weil sie genau dies aushalten können. Neben der guten Qualität der Deckel ist Smart Packaging Solutions ein zuverlässiger Lieferant. Nicht umsonst arbeiten wir schon seit vielen Jahren zusammen."

Für mehr Informationen:
Gubbels Kwekerijen
Zonneveld 21
5993 SG Maasbree
info@kwekerijgubbels.nl 
www.gubbelskwekerijen.nl 

Smart Packaging Solutions
Oude Baan 120
9200 Oudegem-Dendermonde
+32 (0)52 26 19 25
info@smartpaso.com     
www.smart-packaging-solutions.com   


Erscheinungsdatum:



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