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Kartoffel-Marktbericht KW 20:

'Im Bereich der Speiselagerfrühkartoffeln verstärkten sich die Anlieferungen aus Italien und Zypern'

Noch immer gab es recht umfangreiche alterntige Speiselagerkartoffeln aus Deutschland. Einzelne Varietäten verloren derweil an Wichtigkeit. Französische Offerten ergänzten die Vermarktung, welche summa summarum recht ruhig und zu den bisherigen Notierungen verlief. Im Bereich der Speiselagerfrühkartoffeln verstärkten sich die Anlieferungen aus Italien und Zypern. Die im Verhältnis zu den einheimischen Produkten eher hochpreisige Ware generierte aber nicht immer hinreichend Zuspruch. So kamen die Vertreiber nicht immer um Vergünstigungen herum. Insbesondere italienische Artikel waren mancherorts von Verbilligungen betroffen, meldet die BLE.

Quelle: BLE, Marktbeobachtung

Rheinland-Pfalz: Preise im Wesentlichen fest
Der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz zufolge forciere der LEH die Sortimentsumstellung auf frühe Importware. Neben Frühkartoffeln aus Ägypten und Israel erscheinen jetzt auch spanische Frühkartoffeln in der Angebotspalette. Alterntige Lagerware wird vor Ende der Saison nochmals zu Angebotspreisen offeriert oder ist mancherorts auch schon komplett ausgelistet. Auch im Ab-Hof-Verkauf sind die Läger geräumt. Erste losschalige „Pfälzer Frühe“ könnten ab Hof und auf Wochenmärkten zum kommenden Wochenende zur Verfügung stehen. Die Preise sind im Wesentlichen fest.

Hessen: Zunehmend mehr Importe in LEH-Regalen
Am hiesigen Kartoffelmarkt bleibt die Marktsituation unverändert ruhig. Das stabile Preisniveau setzt sich fort. Die Vermarktung von alterntiger Ware nähert sich dem Ende. In den Regalen des LEH wird inzwischen zunehmend Importware angeboten. Infolge einer schwachen Spargelnachfrage fehlen dem Kartoffelmarkt jedoch belebende Impulse. Die spürbar gestiegenen Lebenshaltungskosten könnten auch die Umsätze mit Kartoffeln bzw. Frühkartoffeln in den nächsten Wochen weiter beeinträchtigen. Zunehmend leiden die Feldbestände in Hessen unter dem Niederschlagsdefizit, schreibt der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Niedersachsen: Kartoffelabsatz lief stetig und ruhig voran
Entsprechend der Basis (Sortierung 35 - 65, weniger als 8% Mängel, hell- und festschalige Ware, lose, frei Erfassungsstelle je 100 kg) wurden in der vergangenen Woche folgende Preise gezahlt:

 

Abhängig von der Qualität sind weiterhin Zu- bzw. Abschläge möglich. Beachten Sie bitte folgende Markthinweise: Der Kartoffelabsatz lief stetig und ruhig voran, so Bauernverband Nordostniedersachsen e.V.

Schleswig-Holstein: Gute Qualitäten sind knapp
Im Speisekartoffelhandel nimmt das Angebot aus der alten Ernte weiter ab. Knapp sind vor allem gute Qualitäten. Die Nachfrage aus dem Lebensmittelhandel und aus der Gastronomie ist jedoch ebenfalls ruhig. Somit halten sich die Notierungen auf dem bisherigen Niveau. Das Angebot an importierter Frühware bewegt sich auf einem relativ kleinen Niveau. Etwas abfallende Qualitäten aus dem Vorjahr finden zum Teil noch im Export nach Osteuropa Abnehmer - wenn der Preis stimmt. Überregional werden erste deutsche Frühkartoffeln geerntet. Die hiesigen Anbauer hoffen auf Regenfälle in dieser Woche, schreibt die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein.


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