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Importmengen bei Kartoffeln und Obst konnten reduziert werden

Österreichischer Kartoffelverbrauch gestiegen

Während der Corona-Krise, im Wirtschaftsjahr 2020/21, stieg der Pro-Kopf-Verbrauch von Kartoffeln in Österreich im Vergleich zu 2019/20 um 3,7 kg auf 61,0 kg, den höchsten Wert seit 1995. Das geht aus den aktuellen Versorgungsbilanzen von Statistik Austria hervor, die für den Wirtschaftszeitraum vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2021 (Wein: 1. August bis 31. Juli; Zucker: 1. Oktober bis 30. September) das Aufkommen und die Verwendung der wichtigsten pflanzlichen Erzeugnisse darstellen.

So wurden im Wirtschaftsjahr 2020/21 in Österreich 886.000 t Kartoffeln (+18%) und 481.000 t Obst (+21%) geerntet. Bei Gemüse kann aufgrund fehlender Daten für ein Bundesland keine Produktion für Österreich ausgewiesen werden. Zur Deckung des Inlandsbedarfs wurden insgesamt 743.000 Mio. t Obst (-3%) sowie 268.000 t Kartoffeln (-4%) importiert.

Die Inlandsverwendung bei Obst betrug 995.000 t (+11%) und bei Kartoffeln 981.000 t (+11%). Die österreichische Landwirtschaft konnte den Bedarf an Kartoffeln zu 90% und an Obst zu 48% decken.

Agraraußenhandelssaldo im Wirtschaftsjahr 2020/21 positiv
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöhte sich im Wirtschaftsjahr 2020/21 das Agraraußenhandelsvolumen für pflanzliche und tierische Produkte von 25,4 Mrd. auf 26,3 Mrd. Euro (+3%). Das entspricht einem Anteil von 8,3% am gesamten Außenhandelsvolumen (314,5 Mrd. Euro). Der Wert der Agrarimporte stieg von 12,8 Mrd. auf 13,1 Mrd. Euro (+2%) und jener der Exporte von 12,6 Mrd. auf 13,2 Mrd. Euro (+5%).

Eine Analyse der noch vorläufigen Außenhandelsdaten zeigt, dass es im gesamten Wirtschaftsjahr 2020/21 höhere Exporte als Importe und somit einen Überschuss im Agraraußenhandel gab, wobei vor allem die Exporte in Drittstaaten zu diesem Überschuss beigetragen haben. Haupthandelspartner waren nach wie vor die Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit einem Anteil von 82% an den Importen und 73% an den Exporten.

Quelle: Statistik Austria


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