Mit ersten italienischen Sieglinde wurde das Sortiment der Speisefrühkartoffeln erweitert, so ein Bericht der BLE. Die Offerten generierten infolge ihrer hohen Bewertungen aber nur einen unzureichenden Zuspruch. Die zyprischen Importe waren da schon etwas beliebter, vor allem, da sie sich mancherorts etwas vergünstigen. In München zogen ihre Notierungen einstandsbedingt ein wenig an. Im Bereich der Speiselagerkartoffeln herrschten einheimische Produkte vor, französische und niederländische ergänzten das Geschehen. Die Geschäfte verliefen in recht ruhigen Bahnen. Hinsichtlich der Preise waren keine wesentlichen Veränderungen zu verzeichnen. In Frankfurt konnten die Vertreiber ihre Aufrufe ein wenig anheben.
Quelle: BLE, Marktbeobachtung
Rheinland-Pfalz: Problemlose Marktversorgung
Die Nachfrage nach Speisekartoffeln im LEH läuft mehr oder weniger knapp zufriedenstellend. Daher ist die Marktversorgung problemlos möglich. Demgegenüber berichten Direktvermarkter von guten Umsätzen. Kühlhausware ist optisch nicht immer einwandfrei. Nur Top-Qualitäten erzielen Zuschläge von 4 €/dt. Die Verbraucherpreise bei Vollsortimentern ziehen etwas an, Discountpreise bleiben vorerst unverändert. Hochpreisige zyprische Importe bleiben in der Marktnische, französische Importe können etwas zulegen, schreibt die Landeskammer Rheinland-Pfalz.
Hessen: Zypriotische Ware mit deutlichen Preisabstand
Dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen zufolge bleiben die Geschäfte mit Speisekartoffeln weiterhin ruhig. Ware steht bedarfsdeckend zur Verfügung, nicht zuletzt aus der Pflanzkartoffelaufbereitung. Die Lager sind bereits umfangreich geräumt, bisweilen leer gefegt. Die Preise tendieren weitgehend unverändert zur Vorwoche. Auch in dieser Woche soll im Lebensmitteleinzelhandel mit Verkaufsaktionen der Absatz gefördert werden. Zypriotische Ware wird mit einem deutlichen Preisabstand angeboten und findet nur geringes Kaufinteresse. Die Hoffnungen der Gastronomie richten sich derzeit auf weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen.
Niedersachsen: Kartoffelabsatz lief stetig voran
Entsprechend der Basis (Sortierung 35 - 65, weniger als 8% Mängel, hell- und festschalige Ware, lose, frei Erfassungsstelle je 100 kg) wurden in der vergangenen Woche folgende Preise gezahlt:
Abhängig von der Qualität sind weiterhin Zu- bzw. Abschläge möglich. Beachten Sie bitte folgende Markthinweise: Der Kartoffelabsatz lief stetig voran, so der Bauernverband Nordostniedersachsen e.V.