Der Kartoffelexport ist derzeit ruhig. "Der Februar ist nie so wild. In den meisten wichtigen Bestimmungsorten in Westafrika ist es jetzt ruhiger, weil die Länder ihre Grenzen für ihre eigene Ernte geschlossen haben. Es ist also vor allem die Karibik, die den Takt angibt. Wir warten auf die Nachfrage aus Osteuropa. Sie fragen wohl nach, aber mit Ausnahme einiger weniger Sendungen ist der Export noch nicht in Gang gekommen", bemerkt William Westhoeve von Westhoeve Potatoes in Holland.

"Das hört man auch von anderen Exporteuren und Verpackern, und bei Zwiebeln ist es nicht anders. Nur der Markt für Pommes Frites ist im Aufwind, aber das ist ein Markt, auf dem wir weniger aktiv sind", so William weiter. "Qualitativ haben wir sicherlich nichts zu beanstanden. Logistisch scheinen die Probleme geringer zu sein, aber das liegt daran, dass es jetzt viel ruhiger ist. Wenn man mit vollem Volumen fährt, wird die Verfügbarkeit der Kühlcontainer sofort schwieriger."

"Die Preise sind recht stabil. In Länder wie Rumänien verkaufen wir jetzt für 18-19 Cent pro Ballen. Dafür müsste man aber beim Bauern für unter 15 Cent einkaufen, und das ist nicht einfach. Wenn der Preis zwei oder drei Cent niedriger wäre, wäre der Export nach Osteuropa viel einfacher, aber das wollen die Erzeuger im Moment nicht. Das wird sich wieder normalisieren, denn die Scheunen müssen sowieso irgendwann geleert werden."
"Wenn Osteuropa bereit wäre, mehr zu zahlen, würde die Sache auch schneller in Gang kommen. Es ist natürlich ein Spiel von Angebot und Nachfrage, der Ball liegt hier nicht unbedingt bei den Erzeugern, die natürlich einen fairen Preis für ihr Produkt haben wollen. Das verstehen wir absolut und möchten das auch unterstützen", so William abschließend.
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