Kartoffel-Marktbericht KW 36:

'Die Qualitäten in Niedersachsen werden hierzulande als gut bewertet'

Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz meldet, dass es ein reichliches Angebot aus allen Erzeugerregionen gebe. Erzeugerpreise erheblich unter Druck. Verbrauchernachfrage ist saisonbedingt sehr ruhig. LEH mit Werbeaktionen sorgt für besseren Absatz. 

Hessen: Drahtwurmbefall erhöht Sortieraufwand
Eine ruhige Nachfrage trifft auf ein bedarfsdeckendes Angebot meldet der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen. Immerhin wird im Laufe der Woche mit leicht anziehenden Umsätzen gerechnet. Dennoch stehen die Preise unter Druck und wurden erneut zurück genommen. Mit weiteren Preiskorrekturen wird gerechnet. Zumal einzelne Partien bereits unter den aktuellen Notierungen gehandelt werden. Trotz insgesamt zufriedenstellender Erträge erhöht zunehmender Drahtwurmbefall den Sortieraufwand.

Niedersachsen: Einlagerung hat begonnen
Das wärmere Wetter am Tag und die kühleren Temperaturen in der Nacht ließen gute Erntebedingungen für die Kartoffeln zu. Die Frühkartoffelmengen neigten sich dem Ende zu und die Einlagerung hat begonnen, so der Bauernverband Niedersachsen.

Schleswig-Holstein: Start der Haupternte
Hierzulande ist die Haupternte der Kartoffeln gestartet, schreibt die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. Das Roden klappt gut, es ist vielerorts weder zu trocken noch zu nass. Auch das Einlagern der Knollen hat somit begonnen, allerdings erst im kleineren Rahmen. An Schalenfestigkeit fehlt es häufig noch. In 10-14 Tagen sollte diese jedoch gegeben sein. Die Erträge werden als durchschnittlich bis leicht unterdurchschnittlich im Vergleich zum 5 Jahresschnitt eingeschätzt. Die Abgabebereitschaft seitens der Erzeuger ist gegeben. Kleine Mengen fließen in den Export Richtung Osteuropa beispielsweise Polen und Ukraine sowie ins Baltikum. Die Qualitäten werden hierzulande als gut bewertet. Vereinzelt wird von Schorf berichtet. 
In Niedersachsen ist das Angebot weitaus größer als die Nachfrage, da auch dort die Witterungsbedingungen sehr gut für die Ernte passen, die Nachfrage allerdings ruhig ausfällt. Insgesamt wird im Bundesgebiet von einer saisontypischen ruhigen Nachfrage und einem mehr als bedarfsdeckenden Angebot berichtet.


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