Marktbericht Österreich, KW 41:

'Kartoffelernte im Endspurt, stabile Zwiebelpreise'

Die österreichische Erdäpfelernte befindet sich in der Endphase. Regional mussten die Rodearbeiten witterungsbedingt immer wieder unterbrochen werden, aber der Großteil der Felder ist mittlerweile abgeerntet. Die Lager sind bei den Händlern auch schon recht gut gefüllt. Qualitativ gibt es vielerorts Probleme mit Drahtwurmbefall, mechanischen Beschädigungen und Fäulnis. Dementsprechend hoch dürften heuer die Aussortierungen ausfallen. Auf Nachfrageseite gibt es kaum Änderungen zu den Vorwochen.

Der Inlandsabsatz gestaltet sich saisonüblich unspektakulär. Aktionen im LEH sorgen dabei für die eine oder andere Umsatzbelebung. Im Export bleibt die Situation unverändert schwierig. Bei den Erzeugerpreisen gibt es keine Änderung zur Vorwoche. In Niederösterreich werden für mittelfallende Ware meist 12 Euro/100 kg bezahlt. Übergrößen werden um 5 bis 8 Euro/100 kg übernommen. Für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel sind bis zu 18 Euro/100 kg zu erzielen.

Stabile Zwiebelpreise
Die österreichische Zwiebelernte konnte noch nicht ganz abgeschlossen werden. Die Erntearbeiten mussten letzte Woche witterungsbedingt unterbrochen werden. Die Restbestände dürften, sofern das Wetter halbwegs mitspielt, in den nächsten beiden Wochen zum Abschluss kommen. An der Marktlage hat sich nichts verändert. Ein gut ausreichendes Angebot steht einer saisonüblich ruhigen aber stetigen Inlandsnachfrage gegenüber. Dabei wird großfallende Ware verstärkt nachgefragt. Am Exportmarkt fehlt es an neuen Impulsen. Die Erzeugerpreise verharren auf dem Vorwochenniveau. Für Zwiebel, geputzt und sortiert in der Kiste wurden zu Wochenbeginn je nach Qualität 12,- bis 15,- €/100kg bezahlt.

Stabile Erzeugerpreise bei Karotten
Der niederösterreichische Karottenmarkt präsentiert sich im Wesentlichen unverändert zur Vorwoche. Die Erntemengen werden weiterhin an den laufenden Bedarf abgestimmt. Mit der Einlagerung wartet man noch etwas zu, da vielerorts die Bodentemperaturen noch zu hoch sind. Die Erzeugerpreise liegen stabil auf dem Niveau der Vorwochen.

Quelle: LKÖ


Erscheinungsdatum:



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