Marktbericht Österreich KW 34:

'Kartoffelpreise weiter unter Druck, ausgeglichener Zwiebelmarkt'

Der heimische Speisekartoffelmarkt bleibt weiterhin reichlich mit Ware versorgt. Bei meist guten Rodebedingungen, gut durchschnittlichen Erträgen und vielen vermarktungsfähigen Beständen steht momentan ein großes Angebot zur Verfügung und die Vermarkter können sprichwörtlich aus dem Vollen schöpfen. Auch qualitativ ist die Ware bislang durchaus in Ordnung. Entsprechend gering fallen auch die Aussortierungen aus. Nur vereinzelt hat man mit einem stärkeren Drahtwurmbefall zu kämpfen.

Absatzseitig ist man zwar nicht unzufrieden. Die Nachfrage im heimischen LEH ist für die Jahreszeit sogar überaus gut und auch im Export kann die eine oder andere Partie untergebracht werden. Dennoch drückt momentan das reichliche Angebot weiter auf die Erzeugerpreise. In Ostösterreich wurde für mittelfallende Ware zu Wochenbeginn meist 10,- bis 12,- EUR /100kg bezahlt. Die Preise für Übergrößen wurden aufgrund deren begrenzten Vermarktungsmöglichkeiten auf 5,- bis 8,- EUR /100kg gesenkt. Auch in Oberösterreich sorgten die steigenden Angebotsmengen für rückläufige Erzeugerpreise – Zu Wochenbeginn wurden hier noch 15,- bis 18,- EUR /100kg bezahlt.

Ausgeglichener Zwiebelmarkt
Der österreichische Zwiebelmarkt zeigt sich zuletzt recht ausgeglichen. Die Vermarktung der Winterzwiebeln ist weitgehend abgeschlossen. Das Angebot an Sommerzwiebel nimmt stetig zu. Der Vermarktungsdruck hält sich angesichts der erwarteten schwachen Hektarerträge in Grenzen. Von der Absatzseite gibt es keine neuen Impulse. Der Inlandsabsatz ist ruhig und auch im Export bleiben die Umsätze überschaubar. Bei den Erzeugerpreisen gibt es keine Änderung zur Vorwoche. Für Zwiebel, geputzt und sortiert in der Kiste wurden zu Wochenbeginn je nach Qualität weiter 15,- bis 18,- EUR /100kg bezahlt. Für schwächere Qualitäten liegen die Preise auch darunter.

Ruhiger Karottenmarkt
Ruhig und unspektakulär präsentiert sich der niederösterreichische Karottenmarkt. Der saisontypisch ruhigen Inlandsnachfrage steht ein bedarfsgerechtes Angebot gegenüber. Exporte sind weiterhin kaum ein Thema. Die Erzeugerpreise können sich auf dem Vorwochenniveau behaupten.

Quelle: LKÖ


Erscheinungsdatum:



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