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Subsole und Westfalen kooperieren, um das ganze Jahr über Avocados zu liefern

Der chilenische Obstexporteur Subsole entwickelt ein Partnerschaftsprojekt mit dem früheren südafrikanischen Wettbewerber Westfalia, unter dem sie gemeinsam ihre Zielmärkte mit kolumbianischen Avocados beliefern, während den Monaten, wenn die Frucht nicht in ihren Ländern produziert wird. Sie garantieren so eine kontinuierliche Lieferung während des gesamten Jahres. 

Subsoles Präsident Miguel Allamand sagte, dass es zwischen Mai und Juli jedes Jahr keine Avocadoexporte gibt, daher mussten die Kunden spanische Avocados kaufen. 

„Wir wandeln internationalen Wettbewerb in eine internationale Zusammenarbeit, anstatt um den Markt zu kämpfen, arbeiten wir zusammen. Was wir beide brauchen, ist es in der Lage zu sein, kontinuierlich ein Produkt von homogener Qualität zu liefern. Wir werden dieses Jahr damit beginnen südafrikanische Avocados zu exportieren, dann kolumbianische Avocados und zuletzt chilenische Früchte“, so Allamand. 

Er erklärt, dass sie um dieses Projekt durchzuführen, eine Partnerschaft nach kolumbianischem Recht gegründet haben; eine, in der Westfalia und Subsole gleichgestellte Partner sind. Dieses neue Unternehmen, Westsole, hat 200 Hektar gekauft, die derzeit mit Avocados bepflanzt werden. 

Der Unternehmer erklärt, dass der Verlust der Macht der Revolutionary Armed Forces of Colombia (FARC) Land freigemacht hat für Produzenten, wo sie in der Vergangenheit nicht einmal daran gedacht haben, zu arbeiten. „Da die FARC auf dem Rückzug ist, kommen die Bauern auf die Felder zurück“, macht er deutlich. 

Er vergleicht die Schließung von Produktionsgebieten aufgrund von Gewalt, die in einigen Gebieten in Kolumbien stattgefunden hat, mit dem, was derzeit in La Araucania passiert, wo Gewalt die Produzenten zum Aufgeben ihrer Aktivitäten zwingt. 

„Unabhängig von den Schwierigkeiten, die wir derzeit erfahren, sind Chiles Chancen sich im Obstsektor weiter zu entwickeln außerordentlich hoch. Wir leben in einer Welt mit einer steigenden Nachfrage für Qualitätslebensmittel, mit einer sehr interessanten Balance da die Käufer verstehen, dass die Preise proportional zur Qualität sind und auch bereit sind dafür zu zahlen“, bestätigt der Unternehmer. 

Ausländische Investitionen 
Allamand sagt, dass auf die gleiche Weise wie chilenische Produzenten im Ausland investieren, gibt es derzeit auch Interesse von ausländischen Investoren in den chilenischen Landwirtschaftssektor zu investieren. 

Er glaubt, dass Land eine sichere Investition garantiert und das führt zu einer neuen landwirtschaftlichen Industrie. „Heute leiht sich ein Immobilienbesitzer so viel Geld, wie er bereits schuldig ist, um in der Lage zu sein es anzupflanzen. Damit müssen sie die Unbeständigkeiten des Dollars in Betracht ziehen, was zu Dekapitalisierung führt und wenn man es zurückwandeln möchte, erlauben es dir deine Schulden nicht“, erklärt Allamand. 


Er erklärt, dass es die Idee ist, Kapital von Dritten in das Eigentum zu stecken, so dass die Bauern Projekte mit ihrem eigenen Kapital entwickeln können“, sagt er. Er fügt hinzu, dass sich ein wichtiger Teil der Sorgfaltspflicht auf die Einschätzung von wasserbezogenen Risiken konzentriert. „All dies basiert auf der legalen Sicherheit, dass Wasser ein Recht ist, das einem zustehet und welches niemandem einfach so entzogen werden kann. Wenn man das Recht am Wasser entzieht, bricht das System zusammen, keine Versicherung kann dies abdecken“, stellt er fest. 

Laut des Unternehmers, ist ein erheblicher Anteil der Anbauflächen in Kalifornien derzeit in den Händen von Investmentfond, seit landwirtschaftliche Unternehmen in Verbindung mit einem Investor gebracht werden und hochspezialisierte Agrarmanager haben. „Ein notwendiger Wandel steht uns bevor, die chilenische Landwirtschaft braucht einen Kapitalfluss“, merkt er an. 

Dürre im Norden 
Allamand argumentiert, dass sich trotz des Regens ein wichtiger Anteil der Landbesitzer in Ovalle nicht von der Dürre erholen werden und die Situation so ernst ist, dass die ersten Bauern ihre Felder schließen. „Ich denke, dass viele Felder nicht bepflanzt werden. Die Produktion in Limari hat sich zwischen 40% und 60% verringert, was sich auf die Bepflanzungen von Avocados, Trauben und Zitrusfrüchte auswirkt“, so der Unternehmer. 

Er bestätigt, dass der landwirtschaftliche Sektor der sein wird, der die Verluste annehmen muss und um dies zu kompensieren ist es notwendig, dass sich Banken, Produzenten und die Regierung absprechen. „Banken müssen einen Weg finden, um einen vernünftigen Anteil der Verluste zu übernehmen. Die Regierung muss außergewöhnliche Maßnahmen für außergewöhnliche Situationen durchsetzen und die Produzenten müssen sich zusammentun und effizienter werden“, fasst Allamand zusammen. 


Quelle: economiaynegocios.cl



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