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Patagonia Infinit

Geringeres Angebot aus Argentinien und Chile treibt die Birnenpreise in der Endphase in die Höhe

Die argentinische Birnensaison nähert sich ihrem Ende, wobei sich der Markt durch Schwankungen in der Ernte und eine stabile Nachfrage auszeichnet, erklärt Hernán Pestrin, CEO von Patagonia Infinit, der betont, dass die Sorte Williams weiterhin der wichtigste Exportmotor des Unternehmens ist, wobei Brasilien das wichtigste Ziel ist.

© Patagonia Infinit

"Unsere wichtigste Exportkultur ist die Birne, insbesondere die Williams-Sorte, deren Verkaufszeitraum von Januar oder Februar bis Mai oder Anfang Juni reicht", erklärt Pestrin. Die aktuelle Saison hat sich jedoch aufgrund von Qualitätsfaktoren verkürzt: "In diesem Jahr müssen wir die Saison früher beenden, da die Früchte schneller reifen."

Die Marktentwicklung verlief wie gewohnt, wenn auch mit einigen Nuancen. "Es begann mit sehr hohen Preisen aufgrund des mangelnden Angebots im Januar, dann sanken sie, und jetzt, am Ende der Saison, steigen sie aufgrund der geringeren Verfügbarkeit wieder", sagt er. Dieser Trend wird durch eine geringere Produktion sowohl in Argentinien als auch in Chile verstärkt, was die Preise in die Höhe getrieben hat.

© Patagonia Infinit

Brasilien festigt weiterhin seine Position als Hauptabnehmer für argentinische Birnen. "Es ist ein riesiger Markt mit einer sehr starken Konsumkultur für unsere Birnen und immer höheren Qualitätsstandards", bekräftigt Pestrin. Die logistische Nähe – mit Transportzeiten von etwa sieben Tagen – spricht ebenfalls für die argentinischen Exporteure.

© Patagonia Infinit

In Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit hebt Patagonia Infinit den Wert der Herkunft hervor. "Das Klima im Norden Patagoniens ist ideal für den Birnenanbau, mit großen Temperaturschwankungen und ausreichender Wasserverfügbarkeit", erklärt er. Hinzu kommt eine mehr als drei Generationen alte Anbautradition, die es ermöglicht, "eine Versorgungssicherheit zu bieten, die der brasilianische Markt sehr schätzt".

Dennoch bleiben die Herausforderungen bestehen. Das Klima ist weiterhin ein entscheidender Faktor, der sowohl die Qualität als auch die Mengen beeinflusst. Hinzu kommen logistische Herausforderungen und Probleme nach der Ernte. "Die Koordination von Ernte, Kühlung und Verpackung ist jedes Jahr eine große Herausforderung", betont der CEO.

© Patagonia Infinit

Bei Äpfeln sieht die Situation anders aus. Die Wetterbedingungen, insbesondere Hagel, haben die exportfähige Qualität eingeschränkt, was dazu geführt hat, dass ein Großteil der Produktion für den Binnenmarkt bestimmt ist. "Wir halten einen hohen Qualitätsstandard ein, weshalb der Apfelexport in diesem Jahr sehr begrenzt sein wird", erklärt er.

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Für die Zukunft konzentriert sich die Strategie des Unternehmens auf die regionale Konsolidierung. "Unser Fokus liegt auf Lateinamerika, insbesondere auf Brasilien, aber auch auf Märkten wie Peru, Ecuador und Costa Rica", erklärt Pestrin. Obwohl punktuelle Aktivitäten in anderen Destinationen wie Russland oder den Vereinigten Staaten nicht ausgeschlossen werden, bleibt die Priorität weiterhin die Stärkung der Präsenz in der Region.

"Der Schlüssel liegt darin, Technologie einzuführen, Prozesse zu verbessern und für unsere Kunden weiterhin zuverlässig zu sein, ohne dabei unsere Wurzeln als Produzenten zu verlieren", sagt er abschließend.

Weitere Informationen:
Hernán Pestrin
Patagonia Infinit
Argentinien
Tel.: +54 911 6672 3244
[email protected]
www.patagoniainfinit.com

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