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Ogulcan Sariboga von der Raiffeisen Obst & Gemüse GmbH in Leverkusen:

"Im Gegensatz zu Himbeeren können wir die Nachfrage nach Heidelbeeren kaum bedienen"

Die Beerensaison in der nördlichen Hemisphäre nimmt nun sukzessive Fahrt auf. "Niederländische Treibhauserdbeeren können wir schon seit 5-6 Wochen anbieten, gefolgt von deutscher Glashausware seit Anfang April", berichtet Ogulcan Sariboga, Ein- und Verkäufer bei der Raiffeisen Obst & Gemüse GmbH in Leverkusen. Die Preise bewegen sich zurzeit unter dem Niveau des Vorjahres, ergänzt er. "Insbesondere niederländische Sonsation wird momentan signifikant günstiger offeriert, wobei sie immer noch etwas teurer ist als Clery aus regionalem Anbau. Generell erfreut sich die Sorte Sonsation steigender Beliebtheit bei unseren Kunden, während die altbewährte Elsanta tendenziell Marktanteile verliert."

© Raiffeisen Obst und Gemüse GmbH

Die Nachfrage nach Erdbeeren bewertet Sariboga derweil als erfreulich. "Der April hat recht gut angefangen, wobei wir auch im Januar und Februar, normalerweise den schwächsten Verkaufsmonaten des Jahres, überraschend gute Absatzzahlen verzeichnen konnten." Neben den Klasse I-Erdbeeren finden ebenfalls die kleine, feine Sortierung sowie Klasse II-Ware guten Anklang bei den Großhandelskunden. "Diese werden ergänzend zu den Premium-Früchten auf Wochenmärkten angeboten, sodass sich jeder Erdbeeren leisten kann."

© Raiffeisen Obst & Gemüse GmbH
Marokkanische Himbeeren von Driscoll's

Saisonale Kehrtwende bei Himbeeren
Die Raiffeisen Obst & Gemüse GmbH ist eine Tochterfirma der Landgard-Gruppe und bezieht ebenfalls Ware von kleineren Obsthöfen in der Nachbarschaft. Beerenobst jeglicher Art zählt dabei bereits seit vielen Jahren zu den wichtigsten Umsatzträgern des Großhandelsunternehmens, bestätigt Sariboga. Die Vermarktung erstreckt sich dabei weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus. "Bei den Himbeeren setzen wir nun primär auf Ware marokkanischen Ursprungs und bieten ergänzend auch etwas teurere Früchte aus Portugal an. Nachdem die Angebotslage lange Zeit knapp und teuer war, hat sich die Lage vor wenigen Wochen innerhalb kürzester Zeit komplett gedreht. Momentan ist Ware also reichlich vorhanden, sodass es für uns teilweise herausfordernd ist, diese Mengen entsprechend zu bewältigen."

© Raiffeisen Obst & Gemüse GmbH
Heidelbeeren und Brombeeren aus dem Hause Driscoll's

Warenverknappung prägt Heidelbeermarkt
Ein komplett anderes Bild zeigt hingegen der Heidelbeermarkt, führt Sariboga weiter aus. "Auch hier dominiert Marokko zurzeit das Angebot, nachdem die Übersee-Saison Anfang April endete. Auch Spanien wird dann und wann mal angeboten, wobei die Qualität mitunter stark nachlässt, was wiederum den nassen Wetterbedingungen geschuldet ist. Aufgrund begrenzter Verfügbarkeit können wir die derzeitige Nachfrage teilweise kaum bedienen." Abgerundet wird die saisonale Beerenauswahl durch Brombeeren aus Spanien sowie Portugal. Auch hier seien die Qualitäten zuletzt sehr schwankend. "Mit den letzten Anlieferungen aus Mexiko in der KW 15 ist die Übersee-Kampagne nun endgültig vorbei. Das aktuelle Preisniveau würde ich als zufriedenstellend bewerten."

© Raiffeisen Obst & Gemüse GmbH
Flugpapaya und Ananas

Flugpapaya als wachsendes Produktsegment
Neben Beeren jeglicher Art zieht bei sonnigem Wetter auch die Nachfrage nach ausgewählten Exoten wieder etwas an. "Ananas costa-ricanischen Ursprungs ist bereits seit etwa zwei Monaten knapp und relativ teuer. Ergänzend zur Schiffsware bieten wir hier auch eingeflogene Baby-Ananas aus Mauritius an, damit wir auch den Premium-Bereich bespielen können." Auch Papaya Formosa aus Brasilien wird mittlerweile das ganze Jahr über in erfreulichen Mengen um bis zu drei bis vier Paletten die Woche gehandelt. "Aufgrund steigender Nachfrage und hoher Margen hat sich die Flugpapaya tendenziell zu einem interessanten Umsatzträger entwickelt. Bis auf kleinere Engpässe während der Regenzeit in Brasilien sind die Verfügbarkeiten in der Regel kontinuierlich gegeben. Insofern handelt es sich auch um ein stabiles Produktsegment", heißt es abschließend.

Weitere Informationen:
Ogulcan Sariboga
Raiffeisen Obst & Gemüse GmbH
Robert-Koch-Straße 25-27
51379 Leverkusen
Tel: +49 1515 3856819
[email protected]
www.obstgemuese-raiffeisen.de

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