Die griechische Erdbeersaison ist nach wie vor in vollem Gange. In den letzten Wochen wurden große Mengen geerntet, sagt Nikos Arvanitakis, Vertriebsleiter von Arvanitakis Fruits, dem Betreiber der Marke Fruiton: „Die aktuelle Erdbeersaison hat bereits in der Anbauphase einen guten Start hingelegt. Allerdings sorgten starke und anhaltende Regenfälle frühzeitig für einige Herausforderungen. Darauf folgte ein deutlicher Produktionshöhepunkt, der vor allem durch den hohen Anteil an Frühsorten bedingt war, insbesondere in den Wochen 13, 14 und 15. Trotz dieser Herausforderungen ist die Gesamtqualität der Früchte sehr gut geblieben. Die Preise werden durch das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bestimmt, werden jedoch auch erheblich durch den Wettbewerb beeinflusst, insbesondere durch spanische Erzeuger."
© Arvanitakis Fruits
In den letzten Jahren habe die Nachfrage nach griechischen Erdbeeren ein stetiges Wachstum verzeichnet, so Arvanitakis. „Der Sektor beteiligt sich aktiv an Werbeprogrammen mit großen Einzelhandelsketten und Supermärkten und baut seine Präsenz auf den europäischen Märkten kontinuierlich aus. Es gab einen bemerkenswerten Anstieg der Exporte nach Mittel- und Osteuropa, wo griechische Erdbeeren Marktanteile gewinnen. Griechenland zeigt in diesem Segment eine starke Dynamik und hat durch die Nutzung seiner strategischen geografischen Lage das Potenzial, eine führende Rolle auf diesen Märkten zu spielen."
Laut Arvanitakis hängen die größten Herausforderungen, denen sich der griechische Erdbeersektor derzeit gegenübersieht, weitgehend mit steigenden Kosten entlang der gesamten Lieferkette zusammen: „Zu den Hauptschwierigkeiten zählen gestiegene Transportkosten, höhere Gesamtproduktionskosten und erhebliche Preissteigerungen bei Düngemitteln. Darüber hinaus bleibt ein effizientes Wassermanagement eine zentrale Herausforderung. Die Bewältigung dieser Probleme ist unerlässlich, um die Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten zu sichern und gleichzeitig den Erdbeeranbau als rentable und nachhaltige Tätigkeit für die Erzeuger zu erhalten."
© Arvanitakis Fruits
„Die Erdbeerpreise starteten aufgrund des begrenzten Angebots zu Beginn der Saison auf einem relativ hohen Niveau", fährt Arvanitakis fort. „Mit steigenden Erntemengen passten sich die Preise allmählich an ein ausgeglicheneres Marktniveau an. Die Preise werden jedoch weiterhin von höheren Gesamtkosten sowie vom internationalen Wettbewerb beeinflusst. Bislang haben die Preisentwicklungen eine relativ ausgeglichene Marktsituation ermöglicht. Es ist auch anzumerken, dass die Saison noch etwa vier Wochen dauert, was bedeutet, dass sich der Markt weiterentwickeln könnte. Insgesamt herrscht für den Rest der Saison vorsichtiger Optimismus."
Für den Rest der Saison bleibt Arvanitakis vorsichtig optimistisch. „Sofern die Wetterbedingungen günstig bleiben, wird erwartet, dass die Ernte reibungslos und mit gleichbleibender Qualität verläuft. Das Ende der griechischen Erdbeersaison wird jedoch nicht nur von inländischen Faktoren beeinflusst, sondern auch von der lokalen Produktion in anderen europäischen Ländern. Insbesondere Länder in Mittel- und Osteuropa, wie Rumänien, Serbien und Polen, beginnen ab Mitte Mai mit ihrer eigenen Produktion. Dies führt in der Regel zu einem allmählichen Rückgang der Nachfrage nach griechischen Erdbeeren in diesen Märkten. Insgesamt wird der Verlauf der Saison vom Gleichgewicht zwischen Angebot, Nachfrage und internationalem Wettbewerb abhängen, wobei die Erzeuger für die kommenden Wochen optimistisch bleiben", schließt er.
Weitere Informationen:
Nikos Arvanitakis
Fruiton von Arvanitakis Fruits
Tel: +30 262 307 2194
[email protected]
www.arvanitakisfruits.com