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Produktionsrückgang in Italien erwartet:

"50 Prozent unserer Feigen gehen nach Deutschland"

Die kommende Feigensaison wird für die Erzeuger in der Region Metapontino in der Basilikata besonders schwierig werden. Die Prognosen deuten auf einen erheblichen Produktionsrückgang hin, der durch zwei aufeinanderfolgende Dürrejahre noch verschärft wird.

© OP ANCONA © OP ANCONA

Antonio Vito Ancona, Mitglied der OP Ancona, einer seit über 40 Jahren in diesem Sektor tätigen Erzeugerorganisation, hat ein detailliertes Bild der Lage gezeichnet. „Die Erntezeit, die Mitte August beginnen und bis Ende Oktober dauern sollte, sieht sich mit einer deutlich geringeren Produktivität konfrontiert. Während im vergangenen Jahr ein Rückgang der Ernte um 30 % und ein um einen Monat vorzeitiges Ende der Saison zu verzeichnen waren, wird für die aktuelle Saison ein Rückgang zwischen 30 und 50 % prognostiziert, was je nach Region eine noch kritischere Situation bedeutet."

Die Pflanzen, die von vier Erzeugern der Erzeugerorganisation auf insgesamt 70 Hektar angebaut werden, zeigen Anzeichen von Blattverlust. „Die Früchte befinden sich derzeit in der Wachstumsphase, aber wie sich die Saison letztlich entwickeln wird, hängt von den Niederschlägen in den nächsten Wochen ab, sofern es überhaupt regnen wird."

Neben dem Rückgang der Mengen steht der Sektor vor Herausforderungen bei der Ernte, da Feigen eine Pflanze mit hohen Erntekosten und einem Mangel an Arbeitskräften sind.

Die Empfindlichkeit der Früchte gibt Anlass zu weiterer Sorge, da sie, wie der Erzeuger betont, „in der Erntephase sehr empfindlich sind und unter Regen und hoher Luftfeuchtigkeit leiden. Diese Empfindlichkeit gegenüber Witterungseinflüssen bedeutet, dass die anfänglichen Verluste aufgrund der Trockenheit während der Erntewochen noch zunehmen könnten, was zu einem weiteren Rückgang des Angebots führen würde."

© OP ANCONA

Was die Vermarktung betrifft, ist eine gewisse Unruhe unter den Marktteilnehmern zu verzeichnen. „Das Produkt wird sowohl auf den nationalen Großmärkten als auch im Ausland verkauft. Insbesondere Deutschland ist mit einem Anteil von rund 50 % am Gesamtabsatz der Erzeugerorganisation Ancona ein wichtiger Absatzmarkt. Dieser Anteil ist jedoch bereits von den Auswirkungen der Trockenheit betroffen und könnte durch weitere Komplikationen während der Erntezeit noch negativ beeinflusst werden."

Die Frucht ist grün mit einer violetten Überfärbung. Die Schale ist dünn und das bernsteinfarbene Fruchtfleisch reich an Kalium, Magnesium, Eisen und den Vitaminen C, B und K ist. Die OP Ancora vertreibt das Produkt in 500-g-Packungen, die dann in 3-kg-Kisten verpackt werden.

Weitere Informationen:
O.P. Ancona
Via Liborio Romeo, 7
75025 Policoro (MT)
Tel: +39 0835 972149
[email protected]
opancona.it

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