In Berlin hat die Teuerungsrate nochmals zugelegt. Nach Angaben des Statistischen Landesamts kosteten Waren und Dienstleistungen im August in der Stadt durchschnittlich 7,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. In Brandenburg stiegen die Preise sogar um 7,9 Prozent.
Auf einen neuen Rekord schaffte es in Berlin die Teuerung bei den Lebensmitteln. Während die Preise für Nahrungsmittel im August bundesweit um 16,6 Prozent zulegten, wurden Lebensmittel in dieser Stadt durchschnittlich 17,9 Prozent teurer. Dass die Teuerung bei Obst und Gemüse in Berlin über das gesamte Sortiment „nur“ bei 8,2 Prozent lag, ist – wenn überhaupt – ebenfalls nur als Durchschnittswert tröstlich. Denn für Gurken mussten 49,5 Prozent mehr bezahlt werden. Auch Birnen, Bananen und Paprika kosteten wenigstens zehn Prozent mehr. Tatsächlich stieg der Kartoffelpreis um 4,7 Prozent. Äpfel wurden sogar etwas billiger.
Quelle: Statistikamt Berlin-Brandenburg