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BLE KW 32:

'Einheimische und niederländische Schlangengurken auf einem beachtlichen Preisniveau'

Einheimische und niederländische Schlangengurken dominierten auf einem beachtlichen Preisniveau augenscheinlich das Geschehen. Hintergrund der derzeitigen hohen Preise sind laut BLE neben schwierigen Produktionsbedingungen durch das extreme Wetter, auch gestiegene Kosten auf der gesamten Wertschöpfungskette bis zum Endkunden. Belgische Offerten tauchten in großen Mengen ausschließlich in Frankfurt und in kleinem Umfang lediglich in München auf. Die Verfügbarkeit hatte sich zwar eingeschränkt, sie genügte aber, um den steten Bedarf zu decken. Dieser hatte sich verschiedentlich aufgrund der Ferienzeit begrenzt.

Da sich Angebot und Nachfrage aber hinreichend die Waage hielten, blieben auch die Preise meistens konstant hoch. Mit verbesserten Unterbringungsmöglichkeiten zum Wochenende hin eröffnete sich für die Händler auch punktuell die Möglichkeit, weitere leichte Verteuerungen durchzusetzen. Minigurken stammten aus dem Inland, den Niederlanden und der Türkei. Der Verkauf erfolgte unaufgeregt. Im Hinblick auf die Notierungen tat sich nicht viel: Etwas sinkende Bewertungen waren ebenso festzustellen wie minimal angehobene Forderungen.

Hier gelangen Sie zum vollständigen Markt- und Preisbericht. 

Äpfel
Importe aus Übersee verloren an Relevanz: Die vorrangig chilenischen und neuseeländischen Anlieferungen verminderten sich. Auch die Abladungen aus Südafrika und Argentinien verloren an Kraft. Stattdessen rückte die neue Ernte in den Blickpunkt: In diesem Sektor nahmen die Zufuhren von inländischen Delbarestivale und Jonagold merklich zu. Neu hinzu stießen Braeburn, Gravensteiner und erste Elstar.

Birnen
Das Sortiment veränderte sich weiter, denn die Importe aus Südafrika, Chile und Argentinien schränkten sich kontinuierlich ein. Die Präsenz von italienischen Santa Maria, und französischen Dr. Jules Guyot verstärkte sich. Auch die Bedeutung von inländischen Williams Christ und Clapps Liebling wuchs an.

Tafeltrauben
Italien beherrschte das Geschehen: Sehr viele Sorten standen bereit, eine weite Preisspanne war also quasi Standard. Konditionell angeschlagene Früchte verstärkten diesen Trend nochmals, örtlich mussten einige Produkte möglichst flott abgegeben werden. Generell war die Nachfrage aber nicht sehr stark.

Erdbeeren
Einheimische Produkte überwogen augenscheinlich. Sie wurden verschiedentlich von Zuflüssen aus den Niederlanden, Belgien und Polen flankiert. Die Saison bog langsam auf die Zielgerade ein: Trotz sommerlicher Temperaturen war eine gewisse Kundensättigung nicht von der Hand zu weisen. Die Verfügbarkeit wuchs an und überragte mancherorts das Interesse.

Aprikosen
Die Verfügbarkeit schränkte sich augenscheinlich ein. Dominierend waren französische vor türkischen und italienischen Importen. Anlieferungen aus der dem Osten Europas ergänzten das Geschehen. In Frankfurt kosteten inländische Offerten bis zu stolzen 5,‑ € je kg, was den Verkauf aber kaum erschwerte. 

Kirschen
Die Verfügbarkeit begrenzte sich offensichtlich. Deutsche und polnische Früchte dominierten, wobei letztere insbesondere in Berlin auftauchten, in Köln und München komplett fehlten. Abladungen aus den Niederlanden, der Türkei und Griechenland spielten nur noch eine untergeordnete Rolle. Die Saison befand sich unmittelbar vor ihrem Abschluss.

Pfirsiche und Nektarinen
Spanische und italienische Zufuhren bildeten augenscheinlich die Basis des Angebotes. Partien aus Frankreich, der Türkei und Griechenland spielten nur eine kleine Rolle. Man merkte die fortgeschrittene Kampagne, denn qualitativ musste die ein oder andere Charge bemängelt werden. Zudem hatte sich sowohl die Versorgungslage als auch die Nachfrage vermindert.

Pflaumen
Einheimische Offerten dominierten. Neben Cacaks Schöne und Top konnte vorrangig auf Auerbacher und Hanita zugegriffen werden. Das Sortiment veränderte sich kontinuierlich, so trafen etwa inzwischen auch Cacaks Fruchtbare aus dem Inland ein. Die Bewertungen tendierten eher aufwärts als nach unten.

Zitronen
Südafrikanische Importe überwogen vor argentinischen. Spanische Partien hatten insgesamt ergänzenden Charakter und spielten eigentlich nur in München eine größere Rolle. In Frankfurt vergünstigten sich die Importe aus Übersee, in Köln lediglich die argentinischen Artikel.

Bananen
Ferien und hohe Temperaturen waren die Hauptgründe für eine eher schwache Nachfrage. Der Bedarf konnte ohne Schwierigkeiten befriedigt werden. Mancherorts versuchten die Händler, ihre Aufrufe leicht anzuheben, was aber nur selten gelang.

Blumenkohl
Einheimische Offerten herrschten vor. Aus den Niederlanden und Belgien kamen nur ergänzende Mengen, die insgesamt aber an Relevanz gewannen. Die Unterbringungsmöglichkeiten waren eher eingeschränkt: Die sommerliche Witterung sowie die Ferien begrenzten die Nachfrage doch merklich.

Salat
Bei Eissalat teilten sich einheimische und niederländische Produkte das Geschäft untereinander auf. Lediglich in Hamburg gab es daneben noch sehr wenige spanische Artikel. Die Vermarktung verlief in einem ruhigen Rahmen. Kopfsalat stammte aus dem Inland und Belgien. Auch in diesem Sektor konnte das Interesse ohne Anstrengungen gestillt werden.

Tomaten
Wie zu diesem Saisonzeitpunkt gewohnt dominierten niederländische und belgische Anlieferungen das Geschehen. Abladungen aus Deutschland, Polen und Italien hatten höchstens ergänzenden Charakter. Die Verfügbarkeit wuchs insgesamt an und genügte um den steten Bedarf zu decken. Dennoch verharrten die Notierungen summa summarum auf dem Niveau der Vorwoche.

Gemüsepaprika
Niederländische Abladungen herrschten vor, belgische ergänzten die Vermarktung. Aus der Türkei kamen nur eingeschränkte Mengen. Polnische Partien rundeten die Warenpalette mit sehr geringen Mengen ab, einheimische kosteten in Frankfurt bis zu 4,30 € je kg. Die Vermarktung verlief in relativ ruhigen Bahnen.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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