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BLE KW 27:

'Türkische Zuckeraprikosen gaben den Ton an'

Türkische Zuckeraprikosen gaben den Ton an. Obwohl sie durchaus auf eine freundliche Nachfrage stießen, bröckelten ihre Notierungen angebotsinduziert verschiedentlich ab. Spanische und italienische Chargen konnten laut BLE qualitativ nicht immer überzeugen, weshalb sich die Preisfindung mitunter schwierig gestaltete. Französische Artikel hatten hinsichtlich ihrer organoleptischen Eigenschaften keine Probleme: Die sehr exklusiven Früchte waren nach den einheimischen am teuersten.

Die in Frankfurt, Hamburg und Berlin eintreffenden inländischen Produkte hatten generell ergänzenden Charakter und kosteten in Frankfurt je nach Ausfärbung, Marke und Aroma zwischen 3,60 und 5,- € je kg. Einen komplettierenden Status hatten Importe aus der Republik Moldau, die insgesamt am günstigsten waren. In München auftauchende ungarische und griechische Partien rundeten die Warenpalette mit geringen Mengen ab. Summa summarum tendierten die Bewertungen eher nach unten als aufwärts, obwohl sich die Unterbringungsmöglichkeiten durchaus verbessert hatten.

Hier gelangen Sie zum vollständigen Markt- und Preisbericht.

Äpfel
So langsam bog der Verkaufszeitraum der alterntigen europäischen Artikel auf die Zielgerade ein. Die Verfügbarkeit der deutschen, italienischen, niederländischen und französischen Offerten schränkte sich inzwischen merklich ein. Der Bedarf konnte dennoch befriedigt werden, denn im Gegenzug verstärkten sich die Importe aus Übersee.

Birnen
Das Interesse fiel sehr schwach aus. Es konnte ohne Schwierigkeiten gestillt werden. Die Notierungen bröckelten oftmals ab, da die Produkte hinsichtlich ihrer Kondition immer häufiger Probleme offenbarten. So mussten die Verkäufer ihre Forderungen für die dominierenden südafrikanischen sowie für die ergänzenden chilenischen und argentinischen Chargen senken.

Tafeltrauben
Das Angebot fächerte sich auf, insbesondere aus Italien wurden in einem verstärkten Maße unterschiedliche Varietäten offeriert. Die Präsenz von Sugraone dehnte sich augenscheinlich aus, auch Victoria und Red Globe gewannen ein wenig an Relevanz. Generell war die Nachfrage durchaus freundlich, die Bewertungen tendierten aber dennoch eher abwärts.

Erdbeeren
Einheimische Offerten dominierten offensichtlich das Geschehen. Punktuell konnte der Bedarf nicht vollständig gedeckt werden, da Freilandware zwischenzeitlich knapp wurde und Frigo-Ware die Versorgungslücke nicht komplett füllen konnte. Insgesamt verliefen die Geschäfte aber in einem sehr ruhigen Rahmen.

Kirschen
Die Präsenz der inländischen Früchte nahm nochmals zu. Die Anlieferungen herrschten inzwischen augenscheinlich vor, auch, da sich die türkischen Importe verringert hatten. Die Partien dieser beiden Herkünfte konnten qualitativ in der Regel überzeugen: Ausfärbung und Kaliber gefielen den Käufern, weshalb diese gerne zugriffen.

Pfirsiche und Nektarinen
Spanische Abladungen dominierten vor italienischen. Französische Anlieferungen ergänzten das Geschehen ebenso wie griechische Zufuhren in geringem Maße. Die Nachfrage hatte sich witterungsinduziert und ferienbedingt spürbar eingeschränkt. Die Preise tendierten häufig abwärts, was die Vermarktung verschiedentlich ein wenig belebte.

Zitronen
Spanische Offerten überwogen in München und Berlin, argentinische in Köln und Hamburg. In Frankfurt gaben südafrikanische Importe den Ton an. Insgesamt war das Interesse nicht besonders stark ausgeprägt, es konnte ohne Schwierigkeiten gestillt werden.

Bananen
Die Vermarktung erfolgte recht unaufgeregt und ohne besondere Höhepunkte. Die Nachfrage konnte ohne Probleme befriedigt werden. Mitunter fiel die Verfügbarkeit so umfangreich aus, dass sich die Unterbringungsmöglichkeiten weiter eingeschränkten.

Blumenkohl
Einheimische Offerten herrschten fast monopolartig vor, nur punktuell konnte daneben noch auf niederländische und belgische Artikel zugegriffen werden. Die Versorgungslage hatte sich nicht wesentlich verändert. Mitunter hinkte das Interesse der Verfügbarkeit ein wenig hinterher.

Salat
Bei Kopfsalat teilten sich einheimische und belgische Partien zu fast gleichen Teilen das Marktgeschehen auf. Letztere hatten qualitative Vorzüge und waren daher etwas teurer als die Konkurrenz. Der Handel von Eissalat verlief in ruhigen Bahnen: Die inländischen und niederländischen Chargen wurden in einem kontinuierlichen Rahmen umgeschlagen.

Gurken
Die Bewertungen stiegen an, zum Teil auch recht kräftig. Dies war sowohl bei den niederländischen, belgischen und inländischen Schlangengurken zu beobachten, als auch bei den niederländischen Minigurken. Die Gründe waren Werbeaktionen des LEH, die die Verfügbarkeit am Platz schmelzen ließ.

Tomaten
Niederländische und belgischen Abladungen dominierten augenscheinlich das Geschehen. Anlieferungen aus Deutschland, Italien und Polen hatten höchstens ergänzenden Charakter. In Frankfurt tauchten erste inländische Runde Tomaten auf, die 8,‑ € je 6‑kg-Aufmachung kosteten.

Gemüsepaprika
Niederländische Offerten bildeten die Basis des Angebotes, welches von belgischen und türkischen Importen ergänzt wurde. Die Nachfrage konnte leicht befriedigt werden. Dennoch zogen die Bewertungen mancherorts an, da sich die Unterbringungsmöglichkeiten verbessert hatten.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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