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Nico Veldhoen, Staay Food Group, Niederlande:

"Steinobst und Melonen werden in den kommenden Monaten ein Nachfragemarkt bleiben"

"So etwas habe ich noch nie gesehen", sagt Nico Veldhoen von der Staay Food Group auf die Frage nach der aktuellen Situation auf dem Steinobstmarkt. "Nicht nur die Frostschäden, sondern auch die Auswirkungen des Regens werden in den kommenden Wochen ihr Tribut fordern. Wir hoffen, dass wir 50% erreichen, aber wir werden die Wahrheit erst wissen, wenn die Früchte da sind und nicht vorher."

"Zurzeit befinden wir uns mitten in der Saison aus Sevilla und Murcia.
Sevilla hat letzte Woche unter der Hitze gelitten, scheint sie aber einigermaßen gut überstanden zu haben. Bald werden wir jedoch auf die verbleibenden (kleineren) Mengen aus Murcia und aus dem neuen Gebiet von Badajoz zurückgreifen. Es handelt sich um eine relativ kleine Fläche, auf der auch deutlich weniger Produkte angebaut werden. Aus Murcia erwarten wir jetzt einen Ernteanteil von etwa 50% bei Nektarinen und Pfirsiche. Für Nektarinen werden vor allem die Wochen 23 und 24 schwierig sein."

"Wenn wir uns Lerida ansehen, wo die Steinobstsaison zu Ende geht, sieht es noch schlimmer aus. Dort erwarten wir eine Produktion von weniger als 50%. Hier sind die Unterschiede örtlich sehr groß; wo es in diesem Frühjahr -6ºC war, gibt es überhaupt keine Produktion. Wo dies nicht der Fall war, ist es nicht so schlimm, aber auf jeden Fall haben die Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen hier einen schweren Schlag erlitten. Die Paraguayos scheinen im Moment die am wenigsten betroffene Steinobstsorte zu sein", sagt Nico.

Melonen: 15% angepflanzt
"Sechs Wochen Regen haben in Murcia ihren Tribut gefordert. Außerdem wurden (wegen des starken Regens) nur 15% der Melonenfläche für die Ernte bis zur 27. KW bepflanzt. Bis dahin wird es kaum noch Galia-, gelbe und Cantaloupe-Melonen aus Murcia geben. Das haben wir noch nie erlebt. Es gibt verhältnismäßig mehr Wassermelonen, weil es gelungen ist, sie einigermaßen gut anzupflanzen. Die Böden für diese Melone sind eher sandig. Das Ergebnis ist, dass etwa 70% der Fläche bepflanzt sind, und damit können wir leben. Zurzeit kommen jedoch nur sehr wenige Wassermelonen aus Almeria. Viele Melonen gehen durch den Regen verloren oder sind von schlechter Qualität. Der Anbau von Galia in Almeria ist eigentlich kein Thema mehr. Nach der 27. Woche sollte sich die Situation verbessern."

"Alles in allem sieht es so aus, als würde es ein teures Jahr werden. Die Nachfrage ist sehr gut, aber das ist oft der Fall, wenn nur wenige Produkte verfügbar sind. Aufgrund der Engpässe ist der gesamte Markt aus dem Gleichgewicht geraten und es wird eine Herausforderung sein, die Nachfrage bis zum Ende der Saison zu decken. In den kommenden Wochen wird es weiterhin einen Nachfragemarkt geben. Sowohl bei Steinobst als auch bei Melonen werden wir unser Möglichstes tun, um so viel Ware wie möglich zu verladen. Wir gehen davon aus, dass wir für unsere festen Programme während der Saison auf jeden Fall genügend Produkte zur Verfügung haben werden."

Für weitere Informationen:
Nico Veldhoen
Staay Food Group
+31 (0)180 679 142
Nico.Veldhoen@staay.nl   
www.staayfoodgroup.nl   


Erscheinungsdatum:



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