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Alarmstufe Rot für deutsche Spargelbranche

"Angebote sind auf dem niedrigsten Level, noch billiger kann es nicht werden"

Der Spargel ist in diesem Jahr so günstig wie seit fünf Jahren nicht mehr. Das sagte der Vorsitzende des Beelitzer Spargelvereins Jürgen Jakobs gegenüber rbb24. Zu Beginn der Saison habe der beste Spargel 16,90 Euro pro Kilogramm gekostet, erklärt Jakobs. Mittlerweile sei der Preis auf 11,90 Euro gesunken. Die günstigste Ware koste 3,50 Euro. "Im Supermarkt ist der frische Spargel noch günstiger", so Jakobs. Dennoch lasse der Absatz zu wünschen übrig. 

"Die Angebote sind auf dem niedrigsten Level, noch billiger kann es nicht werden", erklärte Jakobs. Das sei dann nicht mehr wirtschaftlich. Daher setzen die Bauern auf Marketingaktionen. "Alles wird teurer, der Spargel aber günstiger. Das versuchen wir zu verdeutlichen", konkretisierte der Beelitzer. Dennoch hat Jakobs bereits 15 bis 20 Prozent der Anbauflächen aus der Ernte genommen. "Die Wetterbedingungen sind derzeit optimal - für die Bauern ist es aber sinnvoller, den Spargel auf einzelnen Feldern durchwachsen zu lassen", sagte Jakobs. Dadurch werde verhindert, dass noch mehr Kosten für Ernte und Verarbeitung entstehen. 

Weitere Informationen:
www.beelitzer-spargelverein.de
www.jakobs-hof.de


Erscheinungsdatum:



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