Generalversammlung des Nationalen Bauern- und Handelsverbandes für Knoblauch (ANPCA)

Neue spanische Saison für frühen Knoblauch startet mit guten Größen

Die spanische Saison für frühen Knoblauch ist mit gutem Wetter gestartet. Es gab keine Probleme mit Regen und deswegen sehen die Größen der Knollen und auch die Qualität bisher sehr gut aus. Das wurde bei der Generalversammlung des Nationalen Bauern- und Handelsverbandes für Knoblauch (ANPCA) erklärt. Der ANPCA ist zurzeit die größte, europäische Vereinigung aus Knoblauch-Produzenten und -händlern. Insgesamt decken die Mitglieder in diesem Jahr 15.397 Hektar ab und haben in der vergangenen Saison mehr als 256 Millionen Kilo Knoblauch verkauft. Das sind mehr als 80% der Gesamtmenge, die in Spanien verkauft wurde und 65% der europäischen Verkaufsmenge. Aktuell zählt der Verband 67 Vermarktungsunternehmen und fast 1.800 Knoblauch-Produzenten.

Bei dem Kongress wurde die Knoblauchsaison in den unterschiedlichen spanischen Regionen analysiert. Der Saisonstart in Castile-La Mancha steht unmittelbar bevor und bisher sind die Aussichten für Extremadura und Castile-Leon sehr gut. Andrés García, Schatzmeister des Verbandes, hat über die internationale Situation berichtet. Insgesamt seien alle Sektoren von Unsicherheit geprägt und davon sei auch der Knoblauchsektor nicht verschont geblieben. Die Unsicherheit sei eine Folge der Umstände beim internationalen Transport, der Inflation, dem starken Dollar und auch der Ernte. Dazu kämen die Prognosen aus anderen Knoblauch-Produktionsregionen und -Produktionsländern.

Der Präsident des Verbandes, Juan Salvador Peregrin, sagte: "Die neue Saison könnte, was den Arbeitskräftemangel angeht, sehr herausfordernd werden. Die Produzenten müssen zu Beginn der Saison Arbeitskräfte einstellen, von denen sie nicht wissen, ob diese sich überhaupt für die Feldarbeit eignen oder nicht. Es ist Saisonarbeit und die hängt natürlich stark davon ab, wie sich die Ernte entwickelt. Das kann man also nicht vorhersehen."

Außerdem wurde das neue Lieferkettengesetz und dessen Umsetzung im internationalen Handel besprochen. Denn im Knoblauchsektor werden 60% der Gesamtproduktion exportiert. "Bei unseren internationalen Kunden sind wir an die Gesetzgebung unserer Käufer gebunen, die wir oftmals nicht kennen. Denn die internationalen Kunden wollen sich nicht an das neue Gesetz halten", sagte Antonio Escudero, Vizepräsident des ANPCA.

Ein weiteres Problem im Sektor ist der Mangel an phytosanitären Produkten. Alle Materialien, die in Italien, Frankreich und Spanien von den Behörden für die Behandlung von Knoblauch zugelassen sind, wurden auf einem Tisch ausgelegt und dann verglichen. Dabei wurde auch abgewägt, ob eine Zulassung bestimmter Produkte in Spanien in Frage kommen könnte. Der Sekretär des Verbandes, José Carlos Arroyo, sagte: "Die Farm-to-Fork-Strategie der Europäischen Kommission bringt die Knoblauch-Produzenten in Europa an ihre Grenzen."

Zum Abschluss des Events stellte das führende Unternehmen für Bio-Stimulantien und Bio-Lösungen, SERVALESA, sein neustes Produkt-Portfolio für Knoblauch vor. Besonders interessant für den Sektor waren zwei Produkte - eins, dass die Gesundheit der Produkte sicherstellen soll und eins, dass das Pflanzenwachstum genau dann fördert, wenn es am nötigsten ist. 

Für weitere Informationen: 
ANPCA
Plaza Arrabal del Coso, s/n. Aptdo 66.
16660 Las Pedroñeras, Cuenca. Spain
Tfno. y Fax: 967 16 10 11
www.anpca.es 
info@anpca.es 


Erscheinungsdatum:



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