César Claramonte, Geschäftsführer von Clasol, Spanien:

"Das Gute ist, dass die Nachfrage nicht höher als unser Angebot ist"

In der spanischen Region Murcia hat die Steinfrucht-Saison wegen Frost und Hagel mit deutlich kleineren Mengen als erwartet begonnen. Das gilt besonders für Aprikosen.

"Die Nachfrage ist wegen des sommerlichen Wetters in Europa ziemlich gut, allerdings nicht so gut wie sie sein könnte. Denn es gibt zu Beginn der Saison deutlich weniger Früchte als im vergangenen Jahr. Wir liefern jeden Tag gute Mengen aus", sagt César Claramonte, Manager von Clasol. "Die Anfangspreise sind hoch und der Markt wird dadurch gut reguliert. Das Gute ist, dass die Nachfrage nicht höher als unser Angebot ist", sagt er. "Jede Woche liefern wir große Mengen nach Schweden."

Der Frost hatte zum Glück keine großen Auswirkungen auf die Ernte des valencianischen Unternehmens, da es Schutzsysteme gegen den Frost eingesetzt hat. "Unsere Pfirsich- und Nektarinenproduktion ist in etwa so groß wie im vergangenen Jahr, vielleicht etwas größer. Bei den Aprikosen hatten wir einige Hagelschäden, aber insgesamt gibt es ein ausreichendes Angebot. In Europa steigt der Konsum und im Laufe der Saison werden die Mengen kleiner sein", sagt César Claramonte.

Auf die Ernte von Clasol in Murcia folgt die in Lleida, denn hier hat das Unternehmen Verträge mit zwei großen Produzenten. Die Verkaufspreise werden die Saison über voraussichtlich hoch bleiben. Das liegt daran, dass die Ernte in Katalonien und Aragon relativ klein ausgefallen ist. "Im vergangenen Jahr hatten alle Prouzenten im mediterranen Raum Probleme mit der Produktion. Dieses Jahr war Spanien sowohl vom Frost als auch vom Hagel am stärksten betroffen. Frankreich und Italien hatten kaum Probleme und Griechenland hat überhaupt keine Verluste erlitten. An dieser Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass die griechische Produktion immer professioneller wird und die Konkurrenz für uns dadurch stärker. Die Qualität der griechischen Produkte verbessert sich stetig. Das gleiche gilt für die Lebensmittelsicherheitsstandards."

"Wir werden ab Juni sehen, inwiefern die kleinere spanische Produktion sich auf das Preisniveau auf dem europäischen Markt auswirken wird", sagt César Claramonte. Er betont auch, dass das Angebot an Sommerobst in diesem Jahr generell recht klein ist. "Wir haben wegen weniger Anpflanzungen und einer schlechten Blütephase durch den Regen in Almeria Probleme mit dem Melonen- und Wassermelonen-Angebot. Aber wir hoffen, dass sich die Situation Ende Juni verbessern wird."

Das Hauptgeschäft es Unternehmens sind allerdings Zitrusfrüchte. Die Mandarinen-Saison neigt sich allmählich dem Ende zu, wohingegen die Orangen-Saison noch bis August gehen wird. "Die Nadorcott-Mandarinenverkäufe laufen sehr gut. Die Preise sind akzeptabel und das Gleiche gilt auch für Orri. Bei Orangen sieht das schon anders aus. Das Angebot ist größer als die Nachfrage und dadurch sind die Preise gesunken."

Für weitere Informationen:
César Claramonte
CLASOL
T: +34 964585947
M: +34 634137441
cesar@clasol.com
clasol.com/ 


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