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Emiliano Andrade Rodríguez, LandFruit, Spanien:

"Wir haben mit der Steinfrucht-Saison zehn Tage früher als sonst begonnen"

Die frühe Steinfrucht-Saison in Südspanien hat in diesem Jahr noch früher als sonst begonnen. Das Wetter hat sich dabei positiv auf die Qualität und Quantität der Früchte ausgewirkt. "Die Steinfrucht Saison 2022 hat dieses Jahr noch früher angefangen als im vergangenen Jahr. In Huelva sind wir schon Ende März und damit zehn Tage früher mit der Ernte dran. Die Früchte haben eine gute Größe und genau das richtige Brix-Level", sagt Emiliano Andrade, Partner der in Extremadura ansässigen Unternehmen Landfruit und Lema.

Die meiste Zeit produzieren die beiden Unternehmen weiße und gelbe Nektarinen mit einer guten Farbe und einem leckeren Geschmack. "Diese extra-frühen Früchte sind vor allem für die Supermarktketten in Zentraleuropa bestimmt. Sie werden immer über kurze oder mittlere Entfernungen verkauft. Im Moment kurbelt das gute Wetter in Zentraleuropa den Konsum an, sodass die Nachfrage, in Anbetracht der verfügbaren Mengen, auf dem genau richtigen Level ist", sagt Emiliano Andrade. 

Die Aussichten für die Steinfrucht-Saison 2022 sind laut dem Produzenten und Händler gut, weil das Wetter mitspielt und die richtigen Mengen produziert werden. "Wir haben einen weitgefassten Produkt- und Sortenkalender, der gut mit der Nachfrage einhergeht. Das gilt sowohl für die Qualität, die Frische, als auch die Haltbarkeit der Früchte. Deswegen erwarten wir im achtmonatigen Zeitraum von April bis November eine gute Verkaufssituation mit stabilen Lieferungen." 

Der Beginn der Saison ist durch die hohen Produktions- und Verarbeitungskosten und die Streiks im Transportsektor geprägt. "Die Situation wirkt sich natürlich auf die Verkäufe und auch auf die Gewinnmargen aus, sodass es schwierig wird, dass alle Mitglieder der Wertschöpfungskette ein akzeptables Ergebnis erzielen", sagt Emiliano Andrade.

"Wir stehen gerade vor vielen Herausforderungen: die Transportstreiks, die gestiegenen Verarbeitungs- und Verpackungskosten und natürlich auch die Kostenanstieg für landwirtschaftlichen Diesel (von 0,50 Euro / Liter auf 1,30 Euro pro Liter). Es wird schwierig, mit den Kunden über diese Probleme zu sprechen und auch der Markt wird Schwierigkeiten haben, die geänderte Situation anzunehmen", sagt er.

"Die aktuelle Situation mit der hohen Inflationsrate und dem Energiestreit könnte zu Schwankungen auf dem Markt führen und das in einem Sektor, der keine große, wirtschaftliche Manövrierfähigkeit hat. Bei Landfruit und Lema organisieren wir den gesamten Verarbeitungsprozess, von der Verpackung über die Vermarktung bis hin zum Transport, vor Ort."

"Deswegen müssen wir uns an die gestiegenen Kosten anpassen und können nicht garantieren, dass ein Teil davon auch an die Zielmärkte weitergegeben wird. Denn der Produktpreis hängt sehr vom Angebot und der Nachfrage ab. Dabei spielen viele Faktoren, wie das Wetter im Zielland und auch die gestiegene Konkurrenz im Markt, eine Rolle. Viele Länder weichen auf den europäischen Markt aus, weil Russland und die Ukraine keine attraktiven Märkte mehr sind. Kurz gesagt: es wird schwierig sein, die gestiegenen Kosten einfach auf den Produktpreis zu übertragen", sagt Emiliano Andrade.

Für weitere Informationen:
Emiliano Andrade Rodríguez
LandFruit
T: +34 924 800 600
[email protected]

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