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Moana Werschler, GES Gemüse Erzeuger Seeland in der Schweiz:

"Explosives Wachstum bei der Direktvermarktung"

Von den Wetterkapriolen im Sommer in diesem Jahr waren viele Betriebe betroffen, so auch das Schweizer Seeland. "Das Unwetter hat dieses Jahr massive Schäden hinterlassen, die bis jetzt noch bestehen wie zum Beispiel bei den Zwiebelkulturen. Während der Saison wird es bei den Zwiebeln also auf jeden Fall noch zu Engpässen kommen", sagt Moana Werschler von der Genossenschaft Gemüse Erzeuger Seeland. Sie hat uns einen kurzen Überblick über die letzte und eine Ausblick auf die kommende Saison gegeben.

Die Kürbissaion läuft seit Anfang August, bei guten Qualitäten. Vor ein bis zwei Wochen fing auch die Saison der Süßkartoffeln an. "Während den Lockdowns lief es im Detailhandel recht gut. Beim Gastro-Sektor sind die Umsätze teilweise komplett eingebrochen sind", so Werschler. "Bereits im Frühling war die Gastronomie wieder geöffnet. Die Nachfrage nach Gemüse und gesunden Produkten war nach den Lockdowns groß. Weshalb sogar Gemüse, welches nicht den Standardgrößen im Detailhandel entspricht, verkauft werden konnte."

Explosives Wachstum bei Direktvermarktung
Hofläden erfuhren Werschler zufolge ebenfalls einen enormen Zuwachs. "Seit letztem Jahr hat es geradezu ein explosives Wachstum in der Direktvermarktung gegeben. Wir haben auch von Verbrauchern gehört, die nur noch Hofläden zum Einkauf frequentiert haben. Dort kann auch übergroßes oder kleineres Gemüse gut verkauft werden", sagt Werschler. Sie ist davon überzeugt, dass dieser Trend ein stetiges Wachstum erleben wird. "Das Interesse daran, woher die Produkte herkommen, wird immer größer. Auch Lieferungen mit Gemüseboxen werden beliebter." Ebenso würden Bio-Produkte ebenfalls zunehmend beliebter werden. 

Katastrophales Unwetter im Sommer
Wie bei vielen anderen Betrieben, war die Lage am Anfang des Jahres auch für die GES schwierig, vor allem weil die Gastronomie geschlossen blieb. "Während es im Frühling dann wieder einigermaßen gut anlief, kam im Sommer die Katastrophe aufgrund des Unwetters. Gerade im Seeland sind ganze Salat- und Lauchfelder und anderes Gemüse verhagelt gewesen. Einige Wochen später mussten wir sogar Brokkoli importieren, was für gewöhnlich nicht passiert. Hinzu kam die übermäßige Feuchtigkeit, die zu Pilzkrankheiten führte. Besonders beim Biogemüsesegment hinterließ das Probleme." Vereinzelt kam es auch zu Totalausfällen in manchen Feldern und in verschiedenen Regionen. "Gleichzeitig konnte dadurch aber alles abgesetzt werden, schließlich war die Nachfrage auch groß. Aber bei Blattsalaten und Kohlgemüse muss wiederum Einiges importiert werden."

Von den vielen Gemüseerzeugern aus der Region sind 79 von ihnen Mitglieder des Erzeugerverbands. Die Produkte aus dem Freiland und den Gewächshäusern werden an die großen Detailhändler, Großhändler und an die Industrie geliefert. 

Die Fotos sind vom Erzeugerverband GES Gemüse Erzeuger Seeland.

Weitere Informationen:
Moana Werschler
GES Gemüse Erzeuger Seeland
Postfach 119
Lagerhausstrasse 25
CH-3232 Ins
Telefon +41 32 313 17 00
E-Mail info@gemueseerzeuger.ch 
Web https://gemueseerzeuger.ch/  


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