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Peruanische Bio-Heidelbeerexporte werden sich 2021/22 verdreifachen

Der Anbau von Blaubeeren in Peru ist relativ neu. Der Export begann 2015/2016 mit 12.951 Tonnen und fünf Jahre später wurden 12-mal so viele Heidelbeeren ins Ausland verschifft (162.459 Tonnen). Peru wurde auf Anhieb zum weltweit wichtigsten Lieferanten dieser Beerenobst. Und das Wachstum geht weiter, berichtete Daniel Bustamante Canny, Präsident des Verbands der Blaubeerzüchter Perus (Proarándanos) bei der Eröffnung des Internationalen Blaubeer-Gipfels 2021. Er erwartet, dass die peruanischen Blaubeerexporte 2021/2022 um 30% auf insgesamt 211.200 Tonnen steigen werden.

Er betonte auch den Anstieg des Anteils von Bio-Produkten an den Exporten, der in der vergangenen Saison bei 4% (6.500 Tonnen) lag und 2021/2022 voraussichtlich 9% der Gesamtmenge (19.000 Tonnen) ausmachen wird. In der Menge ist das fast dreimal so viel.

„Wir gehen davon aus, dass der Export von Bio-Heidelbeeren in den nächsten fünf Jahren im gleichen Maße wie die Produktion wachsen wird, was bedeutet, dass zwischen 10 und 15% des Gesamtertrags und des Exports biologisch sein werden“, sagte Daniel Bustamante.

Zielmärkte
Die Vereinigten Staaten werden weiterhin der Hauptmarkt für peruanische Blaubeeren sein, auf die 50,7% der Gesamtexporte entfallen. Mit 86.379 Tonnen war der US-Beitrag in der letzten Saison etwas höher (52,9%).

31,6% der peruanischen Blaubeeren werden in dieser Saison nach Europa exportiert (34,7% letzte Saison). China wird seine Nachfrage verdoppeln (von 15.919 Tonnen in der letzten Saison auf 32.736 Tonnen in der kommenden Saison), wodurch sich auch der chinesische Exportanteil deutlich erhöhen wird (von 9,7% auf 15,5%).

„Der Anstieg der Lieferungen nach China ist auf die in unserem Land eingeführten neuen Heidelbeersorten zurückzuführen, die in diesem Markt Aufmerksamkeit erregen, weil sie die lange Transitzeit besser überstehen“, sagte Daniel Bustamante.

Der Präsident des Verbandes sagte, dass die peruanische Blaubeere in dieser Saison auch Zugang zum indischen Markt bekommen könnte. Darüber hinaus verhandelt der National Service for Agricultural Health (Senasa) unter anderem mit Japan, Südkorea, Indonesien und Vietnam, um auch diese Märkte zu öffnen.

Ein Blick in die Zukunft
Daniel Bustamante sagte auch, dass das Wachstum in den letzten Jahren sehr stark war und dass diese Dynamik in den kommenden Jahren leicht abnehmen könnte, abhängig von einigen Faktoren wie dem Rechtsrahmen und der politischen Sicherheit. „Vorerst wird es zu einem leichten Rückgang der Wachstumsrate kommen. Wir müssen abwarten, was sich politisch in den kommenden Jahren tut.“

Quelle: agraria.pe 


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