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Birgit Gutberlett von Ökobo GmbH zur Apfelsaison:

"Die Nachfrage nach Bioprodukten hält weiterhin an"

Die Ökobo GmbH vom Bodensee kann auf eine gute Ernte zurückblicken und fängt langsam mit der neuen Saison an. "Die Nachfrage war gut und die Preise blieben stabil. Wir waren bis Anfang August lieferfähig", so die Geschäftsführerin der Ökobo GmbH, Birgit Gutberlett. "Da bei uns etwa 90% unter dem Netz angebaut werden, waren wir von den Wetterumschwüngen wie etwa dem Hagel nicht so schlimm betroffen."  

Rechts: Birgit Gutberlett

Die späte Blüte und der Regen bremste die Entwicklung in den letzten Wochen die Ernte leicht aus. "So ist der Erntestar mit Santana erst Ende August zu erwarten, die Elstar-Ernte beginnt erst Anfang September, wir hoffen jedoch auf einen schönen Spätsommer und Herbst, um auch noch die Fuji-Ernte Anfang November abschließen zu können. Im letzten Jahr führte der Corona-Hype zu einem frühen Ausverkauf im Juni 2020 - dieses Jahr bremste der Lockdown zu Jahresbeginn die Nachfrage. Diese kam erst ab März in Schwung!" Bis Anfang August konnte die Ware der letzten Ernte verkauft werden.

Früher Frost, stabile Preise 
Trotz des Spätfrostes über mehrere Nächte deutlich vor der Blüte sind weder Frostringe noch Frostzungen an den Äpfeln zu erkennen. "Letztes Jahr waren einzelne Sorten stark von Frostzungen betroffen - dieses Jahr nicht. Unsere Äpfel sind dieses Jahr eher kleiner, weil die Zellteilungsphase deutlich kälter gewesen ist. Wir hoffen daher auf einen sonnigen und trockenen Herbst."

Rechts: Blühstreifen im Apfelanbau

Zwar sei die momentane Preislage nicht mit derjenigen während des Hypes vom Vorjahr zu vergleichen, jedoch startete die letzte Saison auf einem guten Niveau, das auch bis zuletzt gehalten wurde. 

EPS und ifco statt Beutel und Karton
Zu den Abnehmern von Ökobos Waren zählt ausschließlich der Naturkosthandel. Die Ware wird dabei primär lose verkauft. Gutberlett: "Beutel nutzt so gut wie niemand mehr. Kartons werden auch immer weniger benutzt, was wohl auch mit den hohen Entsorgungskosten zusammenhängt. Vorrangig werden noch EPS und ifco-Verpackungen verwendet."

Die Geschäftsführerin von Ökobo verweist außerdem auf das breit gefächerte Angebot an Apfelsorten. "Wir haben viele tolerante, schorfresistente Sorten, jedoch sind die Kunden eher an den vormals konventionellen Sorten interessiert, die nun ökologisch angebaut werden." Ökobo arbeitete dieses Jahr auch verstärkt mit Blühstreifen.  

Ausbleibende Erntehilfe 
Gutberlett konnte auch beobachten, dass in der gesamten Branche das Problem der mangelnden Erntehilfskräfte stetig zunimmt. Corona sei zwar auch ein Stück weit daran Schuld, vor allem seien es aber auch steigende Betriebskosten und geringe Löhne. "Erntehelfer, die seit Jahren beschäftigt wurden, melden sich entweder nicht mehr oder fallen anderweitig aus. Eine maschinelle Apfelernte von Tafelware ist derzeit noch nicht entwickelt." 

Weitere Informationen:
Ökobo GmbH 
Ökologisches Bodenseeobst
Birgit Gutberlett
Eckener Str. 34
88074 Meckenbeuren
Telefon +49 7542 9408754
Telefax +49 7542 9408753
info@oekobo.de  
www.oekobo.de  


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