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Jan Nowakowski, Genesis Fresh:

"Die Preise für polnische Äpfel sind bisher stabil"

Auch die polnische Apfelsaison, die vor einiger Zeit begonnen hat, bleibt von der zweiten Welle der Covid-19 Pandemie nicht unverschont. Voraussichtlich wird die Gesundheitskrise langfristige Folgen für die Plantagen, Warenhäuser und Zielmärkte haben. Im Januar werden die polnischen Warenlager geöffnet, wodurch die Preise steigen könnten.

Laut Jan Nowakowski, dem Geschäftsführer von Genesis Fresh, läuft die polnische Apfelsaison allerdings sehr gut. "Wir haben ungefähr ein Drittel der Ernte schon eingefahren und viele Äpfel wurden in europäische Länder wie die Niederlande und Belgien verkauft, weil dort das Angebot begrenzt ist. Außerdem sind auch viele Äpfel an die Industrie gegangen, weil es in Polen einige Hagelstürme gegeben hat, durch die die Ernte beschädigt wurde. Im Januar fangen wir dann mit den Äpfeln aus den ULO Kühllagern an, von denen viele in weit entfernte Länder in Asien oder Afrika exportiert werden."

Natürlich bleibt auch der polnische Apfelmarkt nicht vom Coronavirus verschont. Insgesamt hat sich das Verbraucherverhalten allerdings zu unseren Gunsten entwickelt: "Covid-19 hat definitiv auch Folgen für den Frischwarenmarkt. Im Herbst hat die zweite Welle angefangen und der Konsum von Obst, vor allem aber auch von Äpfeln, liegt voll im Trend. Die Leute legen immer mehr Wert auf ein gesundes Leben und sie wissen, dass Obst und Gemüse wichtig ist, um das Immunsystem zu stärken. Äpfel enthalten viele Vitamine und stehen deswegen auf den Einkaufslisten der Verbraucher ganz oben. Die nachfrage ist dementsprechend ziemlich gut", erklärt Nowakowski.

"Wir haben mehr Äpfel als letzte Saison und deswegen ist das Preisniveau etwas niedriger. Bisher sind die Preise aber ziemlich stabil. Idared kostet zurzeit 0,45€/kg, Jonagold, Champion €0,47/kg, Golden €0,52/kg und Gala €0,61/kg. Im Januar werden die Preise wieder steigen, weil wir dann mit den Äpfeln aus dem ULO Kühllager anfangen", sagt Nowakowski.

Nowakowski beobachtet, dass sich die Apfelindustrie zunehmend an die Herausforderungen im Markt, wie beispielsweise das russische Embargo, anpasst. "Polen hat das größte Apfelangebot in ganz Europa. Deswegen spielt das Land eine wichtige Rolle im europäischen Apfelsektor. Die Industrie hat sich wegen des russischen Embargos, der sich ändernden Wünsche der Verbraucher und jetzt auch wegen des Coronavirus verändert. Wir passen unsere Plantagen, Warenhäuser und Zielmärkte an, um auf diese Veränderungen zu reagieren und neue Chancen im Markt zu nutzen. Polnische Äpfel sind für ihre Qualität und auch für ihren guten Preis bekannt."

Für weitere Informationen: 
Jan Nowakowski
Genesis Fresh
Tel. +48 223 783 405
Email: info@genesisfresh.com 
www.genesisfresh.com  


Erscheinungsdatum:



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