Marktbericht Österreich KW 48:

'Positive Signale im Zwiebelexport, Karottenernte abgeschlossen'

Vom österreichischen Speisekartoffelmarkt gibt es wenig Neues zu berichten. Der Abbau der nicht frostsicheren Läger ist aber mittlerweile schon weit fortgeschritten und die Anlieferungen der Landwirte sind entsprechend überschaubar. Die Nachfrageseite zeigt sich weiter zweigeteilt. Mit den Umsätzen im LEH ist man durchwegs zufrieden. Der Gastro- und Großhandel bleibt dagegen bis zumindest Anfang Dezember stark eingeschränkt. Auch am Exportmarkt gibt es keine Belebung. Die Preise der westeuropäischen Mitbewerber liegen deutlich unter dem österreichischen Niveau. Ausfuhren können daher nur bei entsprechenden Preiszugeständnissen getätigt werden.

Die Erzeugerpreise werden auf dem Vorwochenniveau fortgeschrieben. Daran dürfte sich heuer auch kaum mehr etwas ändern. In Niederösterreich wird für mittelfallende Ware meist 12 Euro/100 kg bezahlt. Übergrößen werden um 5 bis 8 Euro/100 kg übernommen. Für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel sind bis zu 18 Euro/100 kg zu erzielen.

Positive Signale im Export
Der österreichische Zwiebelmarkt präsentiert sich gegenüber der Vorwoche kaum verändert. Der Absatz im LEH läuft stetig, auf zufriedenstellendem Niveau. Im Gastro- und Großhandelsgeschäft muss man dagegen starke Umsatzeinbußen hinnehmen. Positive Signale kamen zuletzt vom Exportmarkt. Das Interesse aus Osteuropa hat merklich zugenommen und die Exportpreise für schöne Qualitäten konnten teilweise angehoben werden. Bei den Erzeugerpreisen gibt es aber vorerst noch keine Änderung. Für Zwiebel, geputzt und sortiert in der Kiste wurden zu Wochenbeginn je nach Qualität 12 bis 15 Euro/100 kg bezahlt. Schwächere Qualitäten werden auch deutlich darunter gehandelt.

Karottenernte abgeschlossen
Die Haupternte der niederösterreichischen Karotten ist mittlerweile so gut wie abgeschlossen. Das Gesamternteergebnis fällt heuer durchschnittlich aus, qualitativ gibt es aber weniger Beanstandungen als im Vorjahr. Die Absatzseite präsentiert sich im Inland saisontypisch ruhig aber stetig. Exporte sind bislang kaum ein Thema. Preislich gibt es keine Änderung zur Vorwoche.

Quelle: LKÖ


Erscheinungsdatum:



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