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Niedersachsen: Letzte Partien in knapp zwei Wochen erwartet

"Mengenmäßig gute Heidelbeersaison geht außerordentlich früh zu Ende"

Noch ist die Heidelbeerkampagne auf der Lüneburger Heide im vollen Gange. Doch bereits in knapp zwei Wochen wird die Versorgung mit regionalen Blaubeeren voraussichtlich zu Ende gehen, prognostiziert Andreas Finck, Heidelbeererzeuger mit Sitz in Groß-Süstedt (Landkreis Uelzen). „Die diesjährige Saison endet wegen der Hitzewelle außerordentlich früh. Ende August erwarten wir die letzten Partien, während wir in anderen Jahren bis tief in den September oder sogar bis Anfang Oktober lieferfähig waren.“

Nichtsdestotrotz blickt der Lieferant des norddeutschen Großhandels auf eine erfolgreiche Kampagne zurück. „Mengenmäßig ist die Saison trotz Frost im Frühjahr hervorragend angelaufen. Wir werden trotz dem relativ kurzen Erntefenster eine recht üppige Ernte einbringen, um 30 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr“, erläutert Finck. Währenddessen macht die aktuelle Hitze dem Anbauer teilweise zu schaffen. „Ein paar Partien mussten wir komplett hängen lassen, weil sie unverkäuflich waren.“

Erweiterte Sortenskala und Sortierhalle
Das Familienunternehmen widmet sich seit 40 Jahren dem Heidelbeeranbau. Kultiviert wird das Beerenobst an fünf Standorten auf insgesamt 20 ha. Hauptsorten im Anbau sind die mittelfrühe Patriot sowie die beiden Spätsorten Dixy und Bluecrop. „Auch haben wir uns für die neuen Spätsorten Liberty und Legacy entschieden: zwei besonders aromatische und saftige Varietäten, welche in den kommenden Jahren sukzessive einen Vollertrag bringen werden.“

Neulich wurde die neue Lager- und Sortierhalle in Betrieb genommen. „Ein Teil unserer Erträge wird über den Hofladen sowie in Eigenvermarktung an Wochenmarkthändler verkauft. Darüber hinaus kooperieren wir seit diesem Jahr mit der Vermarktungsorganisation Nordgemüse Krogmann.“ Diese Zusammenarbeit mit einem regionalen Großhandelspartner habe für den Erzeuger mehrere Vorteile. „Erstens müssen wir nichts mehr verpacken, sondern wir können unsere Ware lose anliefern. Somit sparen wir uns den Aufwand sprich Arbeitslöhne.“ Zudem sei man durch die zentrale Vermarktungsstruktur gegen die hohe Konkurrenz aus dem Nachbarland Polen besser aufgestellt.

Andererseits bringe die Zusammenarbeit mit dem führenden Lieferanten des norddeutschen Lebensmitteleinzelhandels auch höhere Qualitätsansprüche mit sich. „Die Ware die wir direkt an regionale Wochenmarkthändler liefern, wird morgens taufrisch gepflückt und feucht in Holzschliffschalen vermarktet. Der LEH verlangt hingegen trockene Ware, deshalb haben wir eine Trocknungsanlage integrieren müssen.“

Weiteres Vermarktungspotenzial
Der leidenschaftliche Erzeuger sieht auch in naher Zukunft genügend Absatzpotenzial für die beliebten ‚Dicke Blauen‘ aus regionalem Anbau. „Wir werden unsere Anbaukapazität allmählich weiter ausbauen. Mein Sohn wird nun langsam ins Geschäft einsteigen, die Nachfolge ist also gesichert. Darüber hinaus sehe ich weiterhin Chancen die Produktionsmenge zu steigern, denn die derzeitige Produktionsmenge konnte jedes Jahr ohne jegliche Absatzprobleme vermarktet werden. Nicht zuletzt ist die Kulturheidelbeere auch preislich ein stabiles und interessantes Produkt. Nur vor zwei Jahren wurden die Preise ein wenig eingebrochen, ansonsten ist das Marktgeschehen immer fest und stabil."

Weitere Informationen:
Finck Heidelbeeranbau
Andreas Finck
+49 163/8361251
heidelbeeranbau-finck@web.de 


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