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Sonderkulturanbau in Zeiten von Corona:

"Nachfrage nach bayerischem Rhabarber und Mangold boomt"

Regionales Saisongemüse – etwa Freilandsalate, Rettich und Kohlrabi – ist um diese Jahreszeit im süddeutschen Knoblauchsland traditionell recht beliebt. Gerade während der aktuellen Krisenzeit finden die saisonalen Erzeugnisse aus regionalem Anbau guten Anklang beim Verbraucher. Gleiches gilt aber für sogenannte Sonderkulturen, wie Mangold und Rhabarber, beobachtet Stefan Seischab, Junior-Chef des gleichnamigen Gemüsebaubetriebes.

Im Herzen des Knoblauchlandes bewirtschaftet die Familie Seischab um 26 ha unter dem freien Himmel, im Gegensatz zu den meisten regionalen Kollegen liegt das Hauptaugenmerk des Unternehmens somit auf dem Freiland- statt dem Unterglasanbau. „Wir bauen über 25 verschiedene Kulturen an, welche wir entweder direkt an den regionalen LEH liefern oder am Nürnberger Großmarkt vertreiben“, erläutert Stefan Seischab, der den Betrieb zusammen mit seinem Vater Thomas führt.

'Bedarf an Sonderkulturen über dem Vorjahresniveau'
Außer einer reichhaltigen Auswahl an Freilandsalaten führt das Unternehmen einige Sonderkulturen aus Eigenproduktion im Sortiment. Rhabarber wird beispielsweise seit Anfang April in handelsrelevanten Mengen geerntet und erfreut sich gerade in diesen Krisenzeiten hoher Beliebtheit. „Rhabarber ist derzeit sehr gefragt, ob im LEH oder bei regionalen Ab Hof-Vermarktern die wir mit frischer Ware bedienen. Ähnliches gilt für den Mangold, welchen wir bunt  oder als Standardvariante anbieten. Bei beiden Sonderartikeln liegt der Absatz deutlich über dem Vorjahresniveau“, schildert der Junior-Chef auf Nachfrage.


Die Familie Seischab betreibt Gewächshaus- und Freilandanbau am gleichen Standort. Mangold wird in der Regel vom Anfang Mai bis tief in den November hinein angeboten. Rhabarber sei dahingegen nur kurzweilig im Handel zu haben, spätestens bis Mitte Juni. / Bild: Gemüsebau Seischab

Weitere Investitionen in Sonderkulturanbau
Außer den beiden genannten Sonderkulturen setzt das innovative Familienunternehmen verstärkt auf den Anbau von Schnittkräutern. Standartkulturen wie Petersilie, Dill und Schnittlauch seien im Knoblauchsland häufig anzutreffen sind, Sonderkulturen wie Minze und Bohnenkraut findet man dagegen eher selten. Seischab: „Die handelsüblichen Kräutersorten – etwa Schnittlauch, Basilikum, Petersilie, Dill und Minze bauen wir bereits an. Weitere Anfragen – beispielsweise für Thymian – haben wir nun ebenfalls bekommen.“

Die ganzjährige Versorgung mit regionalen Kräutern gehört zur ehrgeizigen Mehrjahresstrategie der Firma Seischab. 

Für die Gärtnerfamilie ist 2020 in dem Sinne ein Versuchsjahr, denn erstmalig werden die Kräuter sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus erzeugt. Ziel dabei sei es, dem Handel gegenüber ganzjährig regionale Kräuter anzubieten. "Aktuell produzieren wir im Gewächshaus nur Basilikum, da diese Kultur wärmeliebend ist. Des Weiteren hatten wir dieses Jahr im Winter noch keine Schnittkräuter im Gewächshaus, dies wird aber geplant im folgenden Winter geschehen", heißt es schließlich.

Weitere Informationen:
Stefan Seischab
Gemüsebau Seischab
Am Knappsteig 41
90427 Nürnberg
Telefon: 0911 936910
E-Mail: info@seischabgemuese.de  
www.seischabgemuese.de   


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