Roboter drohen am Fehlen eines gesetzlichen Rahmens zu scheitern

Agrarroboter ausgebremst

Innovationen und der Markteintritt von Agrarrobotern drohen am Fehlen eines gesetzlichen Rahmens zu scheitern. Zu diesem Schluss kommt das Agro Innovation Lab in einem neuen Statusbericht. Wie die BayWa AG als einer der Träger des Agro Innovation Lab (AIL) berichtete, sind Agrarroboter bereits heute technisch so weit entwickelt, dass sie schon bald verstärkt in der Landwirtschaft eingesetzt werden könnten. Der Gesetzgeber sei nun gefordert, auf europäischer Ebene möglichst schnell Regularien dafür zu schaffen.

Die BayWa verwies auf Schätzungen, wonach der Markt für Robotik bis 2025 um 40% wachsen und auch den Agrarsektor nachhaltig beeinflussen wird. Mechanische Lösungen gewännen zunehmend an Bedeutung, weil die Anforderungen an eine ressourcenschonende Produktionsweise stiegen und immer weniger Arbeitskräfte verfügbar seien.

Agrarroboter könnten den Menschen künftig bei körperlich anstrengenden Arbeiten unterstützen und so helfen, das wachsende Problem fehlender Arbeitskräfte in der Landwirtschaft zu lösen. Auch die mechanische Bekämpfung von Unkraut oder Mehltau könnte in Zukunft von Robotern erledigt werden, und zwar nicht nur im Ökolandbau.

Für den Statusbericht des AIL wurden der BayWa zufolge 100 Robotik-Unternehmen weltweit hinsichtlich ihres aktuellen Reifegrades sowie der Funktionsweise und Anwendungsgebiete ihrer Agrarroboter klassifiziert. Der Report erfasse darüber hinaus den rechtlichen und regulatorischen Rahmen in der EU mit speziellem Fokus auf Deutschland und Österreich und nenne die zentralen Herausforderungen für die entwickelnden Unternehmen und Landwirte.

Quelle: BauernZeitung

Weitere Informationen unter www.agroinnovationlab.com 


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