Italien: Fast 40 Hektar Avocados in der Taranto Provinz

Der Avocado-Konsum steigt nicht nur aus weltweiter Sicht, sondern natürlich auch in Italien. Wenn es endlich möglich ist, auch lokal angebaute Avocados zu kaufen, wird die Nachfrage vielleicht sogar noch einmal mehr steigen. Zurzeit werden Avocados nur in Mexiko, Peru, Israel und Spanien angebaut. Die Marktpreise sind sehr interessant und so kann den Bauern ein fairer Gewinn garantiert werden. "Bisher waren die Ergebnisse in Südpuglia sehr gut, aber wir müssen natürlich sehr aufpassen, weil Avocados bei kaltem Wetter nicht wachsen können", erklärt Davide De Lisi, Produktionsmanager bei Masseria Fruttirossi.

"Wir haben fast 40 Hektar angepflanzt, auf denen fünf verschiedene Sorten wachsen. Erntezeit ist von November bis Mai. Während der Aussaat wird Bimsstein in den Acker eingearbeitet, um so die Transpiration und auch das Wachstum der Wurzeln zu fördern."

"Außerdem haben wir Anti-Frost-Sprenkelanlagen, also Systeme, die Wasserdunst sprühen, wenn die Temperaturen auf 1-3°C fallen. So können wir Frost verhindern. Jetzt wo die Pflanzen noch jung sind, ist die Sprenkelanlage zwei Meter hoch. Sobald die Pflanzen vier Meter erreichen, werden wir natürlich auch die Anlage erhöhen."

"Durch den Einsatz dieser Systeme müssen die Pflanzen quasi durchgehend bewässert werden und deswegen haben wir ganz in der Nähe einen Wassertank mit mehr als 3.000 qm, der bald auf 10.000 qm erweitert werden soll. Außerdem wird es ein automatisiertes System geben, dass sich um die Wasserversorgung, das Düngen und auch das Anti-Frost-System kümmern wird. "

Unten: der Boden wird für die Installation des Anti-Frost-Systems vorbereitet


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