Die Nachfrage nach Wassermelonen im Ausland steigt: Die Preise übersteigen jede Erwartung

"Erst gestern wurden rund 900 Tonnen Wassermelonen für Deutschland verladen"

In der letzten Juni-Woche wurde Italien aufgrund eines afrikanischen Antizyklons von einer Hitzewelle getroffen. Die außergewöhnliche Hitzewelle hat auch mehrere europäische Länder getroffen, die Temeperaturen von über 40°C verzeichneten. So wurden beispielsweise in Gallargues le Montueux (Frankreich) 45,9°C registriert, während es 39,6°C in Bernburg (Deutschland) waren, 37°C in Deelen (Niederlande) und 35°C in London.

Infolgedessen haben diese über dem saisonalen Durchschnitt liegenden Temperaturen in mehreren europäischen Ländern zu einem Anstieg der Nachfrage nach Sommerobst geführt, insbesondere nach Wassermelonen.

"In nur wenigen Tagen hat sich die Nachfrage nach Wassermelonen verdoppelt. Die Verkaufspreise sind nach wie vor widersprüchlich und schwanken zwischen 0,40-0,45 €/kg, verglichen mit 0,08-0,12 €/kg, welcher der Durchschnittspreis im Vorjahreszeitraum war", erklärt ein Produzent.

Darauf hin sagte er: "In den letzten Jahren waren die Preise immer stabil. Erst gestern wurden rund 900 Tonnen Wassermelonen in jeweils 23 Lastwagen verladen, die für den deutschen Markt bestimmt waren. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Polen und Tschechien war ein Anstieg der Nachfrage zu verzeichnen."

"Basierend auf mehreren Statistiken können die Verkaufspreise für den ganzen Sommer gleich bleiben. Wahrscheinlich wird es ab Ende Juli zu einem Preisverfall kommen. Dies wäre auf die Markteinführung früher Wassermelonen infolge widriger Wetterbedingungen der letzten Monate zurückzuführen, ebenso wie auf die Ankunft späterer Sorten, die einen Produktüberschuss verursachen."

"Wenn sich diese Hitzewelle fortsetzt und die Verkaufspreise gleich bleiben, schätzen die Landwirte, dass für die kommenden 20 Tage eine vollständige Deckung der Kosten sowohl für die Produktion als auch für die aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen durchgeführten besonderen Maßnahmen gewährleistet ist. Nach diesem Zeitrahmen werden die Betriebe keine Verluste erleiden und nur noch mit den Aufträgen Gewinne erzielen. Damit kann diese Saison als eine der profitabelsten der letzten Jahre angesehen werden."

Was das Land betrifft, so werden die Temperaturen in den kommenden Tagen in den nördlichen Regionen leicht sinken, während das südliche Zentrum von dem afrikanischen Antizyklon betroffen sein wird, wodurch hohe Temperaturen und schwüles Wetter entstehen wird.


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