Die israelische Fläche, die in der Saison 2018/19 mit Zitrusfrüchten bepflanzt ist, misst in etwa 17.843 Hektar. Das sind 957 Hektar weniger als in der vorherigen Saison. Die produktive Region entspricht etwa 17.000 Hektar, da 843 Hektar noch nicht produktionsfähig sind, weil es sich dabei um junge Plantagen handelt. Die Gesamtfläche ist vor allem zurückgegangen, weil die leicht schälbaren Sorten nicht mehr so gefragt sind und daher viele solcher Bäume entwurzelt wurden. Insgesamt war die Zitrusfrucht Produktion 2017/18 extrem niedrig im Vergleich zum 10-Jahresdurchschnitt und lag weit unter den Prognosen für 2017. In der Saison 2018/19 soll sich die Produktion jedoch wieder normalisieren.
Die israelische Zitrusfrucht Produktion in 2017/18 lag weit unter den Prognosen für 2017. Bauern berichteten von einem Produktionsrückgang bei allen Zitrusfruchtsorten. Am stärksten betroffen waren Tangerinen und Mandarinen.
In der Saison 2018/19 soll sich die Produktion wieder normalisieren. Die Industrie weiß noch immer nicht, wie es im Vorjahr zu einem so starken Rückgang gekommen ist; der wahrscheinlichste Grund ist eine Mischung aus verschiedenen Faktoren: einer davon sind die veränderten klimatischen Bedingungen.
In den mediterranen Regionen der Türkei und auch in Teilen Ägyptens sind die durchschnittlichen Temperaturen gestiegen und die Sommer waren länger. Das wirkt sich auf die Zitrusfruchtproduktion aus. Der zweite Faktor ist, dass sich die Niederschlagrate geändert hat. In Israel hat es im Mai geregnet, was viel später ist als normalerweise. Der dritte Faktor für die kleine Produktion in 2017 ist, dass davon ausgegangen wurde, die jungen Plantagen würden bereits produktionsfähig sein. Allerdings ist noch nicht klar, ob alle Neupflanzungen diese Saison voll produktionsfähig sein werden.