Marktbericht Österreich KW 50/2018:

Preisansteige bei Kartoffeln und Zwiebeln

Der österreichische Erdäpfelmarkt präsentiert sich weitgehend unverändert zu den Vorwochen. Auf der Angebotsseite wird der Markt von den Landwirten bedarfsgerecht versorgt. Qualitätsprobleme und hohe Aussortierungen stehen dabei aber weiter auf der Tagesordnung. Die Lagervorräte schwinden entsprechend rasch. Der Inlandsabsatz läuft unaufgeregt auf gut durchschnittlichem Niveau.

Premiumware
Mit dem nahenden Weihnachtsfest dürfte sich die Inlandsnachfrage kurzfristig deutlich beleben. Der Exportmarkt wäre prinzipiell ebenfalls aufnahmebereit, spielt aber heuer angesichts der knappen Versorgungssituation kaum eine Rolle. Bei den Erzeugerpreisen hat sich zuletzt wieder etwas getan. In Nieder- und Oberösterreich werden Speisekartoffeln weiterhin meist um 22 Euro/100 kg übernommen.



Für Premiumware, welche momentan mengenmäßig überschaubar und entsprechend gefragt ist, konnten die Preise zuletzt deutlich angehoben werden. Für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel werden nun bis zu 29 Euro/100 kg bezahlt.

Zwiebelpreisanstieg setzt sich fort
Der österreichische Zwiebelmarkt zeigt sich weiter fest. Das Inlandsgeschäft läuft stetig auf zufriedenstellendem Niveau. Mit den bevorstehenden Weihnachtsfeiertagen dürften sich die Umsätze in den nächsten Tagen deutlich beleben. Auch auf den Exportmärkten herrscht weiterhin rege Nachfrage. Das Angebot von Seiten der Landwirte bleibt dagegen überschaubar. Einerseits sind viele Landwirte mit ihrer Vermarktung bereits weit fortgeschritten. Andererseits warten einige Betriebe angesichts der aktuellen Preisdynamik mit der Vermarktung ihrer Ware noch zu. Die Erzeugerpreise wurden nochmals angehoben. Für Zwiebel, geputzt und sortiert in der Kiste wurden zuletzt je nach Qualität und Größe meist zwischen 34 und 38 Euro/100 kg bezahlt.



Stabiler Karottenmarkt
Der niederösterreichische Karottenmarkt zeigt sich weiterhin recht ausgeglichen. Ein bedarfsgerechtes Angebot trifft auf zufrieden stellende Inlandsnachfrage. Mit den nahenden Weihnachtsfeiertagen dürften sich die Umsätze im Inlandsgeschäft deutlich beleben. Auch Ausfuhren sind laufend möglich. Momentan werden aber nur überschaubaren Mengen exportiert. Bei den Preisen gibt es keine Änderung zur Vorwoche.

Quelle: LKÖ


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