Madagaskar:

Schlechtere Qualität Litschis durch Mangel an Regen

Die 2016-2017 Litschi-Saison hat offiziell am 12. November in den Gebieten von Antsinanana und Analanjirofo begonnen und wird bis Januar dauern. Madagaskars Litschiproduktion erreicht jährlich ungefähr 100.000 Tonnen, von denen 55 % aus den Gebieten von Antsinanana und Analanjirofo stammen. 30.000 Landwirtschaftsfamilien und 3.000 Fruchtsammler sind in den beiden Gebieten vom Litschi-Sektor abhängig.

Produzenten in den beiden Regionen planen, um die Exporte für die Saison 2016/2107 auf 20.000 Tonnen, gegenüber den 17.846 Tonnen aus dem letzten Jahr und 16.493 Tonnen aus 2014, zu erhöhen. Jedoch könnte der Mangel an Regen die Saison beeinflussen. Eine Abnahme wurde qualitativ bereits verzeichnet. September und Oktober wurden durch wenig Niederschlag und mehr Trockenperioden als im letzten Jahr gekennzeichnet.

Litschis aus Malagasy müssen die Regulierungen des internationalen Marktes respektieren, um exportfähig zu sein. Jede Frucht muss 30 mm im Durchmesser haben. Die Rückstandsniveaus von Schwefel müssen auch berücksichtigt werden. Um beispielsweise in den europäischen Markt einzugehen, muss die Frucht weniger als 10mg/kg an Schwefelrückstand im Fruchtfleisch und weniger als 250mg/kg in der Schale enthalten. 70 % der Litschi auf dem europäischen Markt kommen aus Madagaskar, und Europa ist der Hauptbestimmungsort für die Litschi von Malagasy: vor allem Frankreich, die Niederlande, Belgien und Deutschland. 28,4 % der Litschi auf dem europäischen Markt sind aus Südafrika und fast 1 % von benachbarten Inseln wie Mauritius und Reunion.

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