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Österreich:

Apfel-Lagerbestand auf Rekordtief

Wegen der äusserst kleinen Apfelernte konnte lediglich rund ein Viertel der Vorjahresmenge eingelagert werden. 38.991 Tonnen Äpfel befanden sich am Stichtag 1. November 2016 an Lager. Im Vorjahr waren es 137.913 Tonnen. Damit stehen für den Verkauf lediglich etwas mehr als ein Viertel der Vorjahresmenge zu Verfügung, meldet AgrarMarkt Austria (AMA). Damit könnten die mühsam aufgebauten Exportmärkte nicht mehr beliefert werden. Nebst der quantitativ schlechten Ernte bereiten der Branche auch die grossen Qualitätseinbussen infolge Schnee und Frost Sorgen. Eine teilweise Kompensation der Ernteausfälle über Preisverbesserungen sei aktuell nicht in Sicht, heißt es weiter.

Je nach Apfelsorte zeigt sich ein anderes Bild. Desaströs ist die Situation bei Jonagored und vor allem bei den volumenstarken Sorten Idared und Gala. Bei Idared hat es bei einer Lagermenge von 376 Tonnen im Vergleich zu 2015 (14.516Tonnen) beinahe einen Totalausfall gegeben. Gala erreichte mit 2.866 Tonnen (2015: 26.519 Tonnen) lediglich 11 Prozent. Besser sieht es bei den Sorten Golden Delicious und Evelina aus.

Auch der Bio-Sektor ist von den Mindererträgen betroffen. Für das kommende Vermarktungsjahr konnten nur 2.740 Tonnen BIO-Äpfel an Lager gelegt werden. Im Vorjahr waren es laut AMA etwas mehr als 12.000 Tonnen.

Quelle: LID

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