Ankündigungen

Stellenbörse

Top 5 -Gestern

Top 5 -letzte Woche

Top 5 -im letzten Monat

Spanische Mini-Gurken von September bis Juli

Ende August begann bei Edwin de Craen von Finca Boyal im spanischen Don Benito, zwischen Madrid und Lissabon, die Produktion der Snack Gurken. "Eigentlich war es beim Start viel zu warm. Wir hatten in der ersten Woche eine durchschnittliche Temperatur von 30 Grad. Wir waren acht, neun Tage nach dem Pflanzen in Produktion, das war extrem schnell", erklärt der Produzent. 

"Das hat dafür gesorgt, dass wir in den ersten Wochen sehr hohe Erträge hatten. Inzwischen haben wir 5 Tage Regen hinter uns, wodurch die Produktion etwas gestockt ist", so Edwin. Mit einem vollständigen Glasgewächshaus von 10 Hektaren Hohe Draht Snack Gurken ist er einzigartig in Spanien. Eine neue Entwicklung ist, dass er in eine Sortierlinie, die automatisch die Portionen abwiegt, investiert.

Obwohl der Holländer vor sieben Jahren nach Spanien zog, um dort Schlangengurken anzubauen, besteht der Anbau inzwischen zu 100 Prozent aus Minigurken. "Wir haben angefangen, um auf einem kleinen Teil Snack Gurken anzubauen, aber nun steht das gesamte Treibhaus voll davon. Im Frühjahr werden wir schauen, ob wir mit den Snack Gurken weitermachen oder zum Teil auch Schlangengurken anbauen. Letztes Frühjahr haben wir noch lange Gurken angebaut, da sonst die Produktion zu hoch wäre, aber am liebsten würden wir ganz auf Minigurken wechseln." 

Konkurrenz von seinen spanischen Kollegen im Hohen Drahtanbau erwartet er nicht. "Dieses System passt nicht zur spanischen Mentalität. Im Hohen Drahtanbau muss alles sehr pünktlich geschehen. Ein Spanier denkt in Kosten und wegen der höheren Arbeitskosten will man so einen Anbau gar nicht. In unserem Glasgewächshaus ernten wir ca elf, zwölf Wochen eines Gewächses. In Almeria dauert so ein Anbau nur sechs Wochen. Es ist ein enorm arbeitsintensiver Anbau. In den Sommermonaten muss man sowohl morgens als nachmittags ernten, so dass die kleinen Gurken das erforderliche Gewicht von 35 bis 40 Gramm haben." 

Der derzeitige Markt findet der Erzeuger, der aus Spanien seinen Absatz selbst versorgt, etwas enttäuschend. "Letztes Jahr kam die Nachfrage von überall her, nun läuft es nicht so gut. Wir sind übrigens nicht so abhängig vom Tageshandel, da der Großteil unser Produktion hauptsächlich an Kunden in Deutschland und Holland geht. Da wir von Dezember bis Juli produzieren gibt es eine Überscheidung mit anderen Produktionsgebieten. Aber ich erwarte, dass die Nachfrage nach spanischen Snack Gurken wieder steigt, sobald die Produktion in anderen Gebieten wieder abnimmt.

Für weitere Informationen: 
Edwin de Craen
Finca Boyal, S.L.
Poligono Industrial San Isidro
C/ Marinegra 19,
06400 Don Benito, Badajoz

Erscheinungsdatum:



Erhalten Sie den täglichen Newsletter in Ihrer E-Mail kostenlos | Klick hier


Weitere Nachrichten in dieser Branche:


Melden Sie sich für unseren täglichen Newsletter an um immer auf dem neusten Stand zu bleiben!

Anmelden Ich bin bereits angemeldet