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BLE Marktbericht KW27/16:

Höhere Temperaturen kurbelten Gurkenbedarf an - Verfügbarkeit und Preis mit 0,50 - 1,00 € überschaubar

Einheimische Anlieferungen von Schlangengurken bestimmten das Geschäft, niederländische ergänzten und belgische rundeten es ab. Die Verfügbarkeit war andauernd überschaubar. Die wärmere Witterung sicherte den bisherigen Bedarf, kurbelte ihn zum Teil offenkundig an. Früher oder später bewegten sich, zuweilen sukzessive, die Kurse nach oben. Lediglich in Frankfurt fuhren diese dabei regelrecht Achterbahn mit viel Auf und Ab, in enger Anbindung an die Intensität der Warenzuflüsse. Die Absatzzahlen konnten sich generell durch die höheren Aufrufe schon verringern, wurden aber für gewöhnlich davon nicht wesentlich beeinträchtigt. In Abhängigkeit vom Kaliber sollte das Stück zwischen 0,50 € und über 1,- € kosten. Minigurken kamen vorrangig aus Deutschland, weniger bedeutend aus den Niederlanden. Je nachdem wie knapp sie waren, tendierten ihre Notierungen gleich zu Beginn, singulär zum Abschluss der KW nach oben oder unten.

Äpfel
Die Verfügbarkeit überseeischer Zufuhren schränkte sich zwar ein, dennoch genügte sie, um das Interesse zu stillen. Die Notierungen verharrten häufig auf dem Level der 26. KW. Erste süddeutsche Lodi läuteten in Frankfurt die neue Inlandssaison ein.

Birnen
Südafrika prägte vor Chile das Geschäft. Bei gebremster Nachfrage und daran orientierter Versorgung veränderten sich die Bewertungen für gewöhnlich nicht wesentlich. Italien startete mit Etrusca in die diesjährigen Kampagne.

Tafeltrauben
Die ausgedehnte Verfügbarkeit europäischer Offerten verminderte die Unterbringungsmöglichkeiten der Konkurrenz. So verlangsamte sich der Verkauf der ägyptischen, marokkanischen und chilenischen Partien immens.

Erdbeeren
In Berlin, München und Hamburg zogen die Notierungen an, was den Absatz aber nicht gravierend störte. In Frankfurt und Köln bröckelten die Bewertungen hingegen ab, da sowohl die Güte als auch die Nachfrage Wünsche offen ließen.

Aprikosen
Die Käufer waren insbesondere mit der Ausfärbung, der Fruchtfleischfestigkeit sowie den verfügbaren Kalibern zufrieden, sodass sich ein stetes Geschäft entwickelte. Dennoch tendierten die Kurse abwärts.

Kirschen
Die Präsenz einheimischer Früchte wuchs kräftig an. Die Kunden favorisierten große Kaliber ab 28 mm+. Kleinere Produkte hatten es meist schwer, Käufer zu finden; selbst merkliche Verbilligungen schufen dabei kaum Abhilfe.

Pfirsiche und Nektarinen
Die Versorgung dehnte sich aus. Auch zum Wochenende hin generierten die Offerten nicht immer genügend Beachtung. Um Bestände zu vermeiden, wurden die Forderungen reduziert, was aber nicht zum gewünschten Erfolg führte.

Kiwis
Neuseeländische Importe herrschten vor. Chilenische und in geringem Umfang italienische Anlieferungen rundeten das Sortiment ab. Die Bewertungen veränderten sich bei einem unaufgeregten Geschäft nicht wesentlich.

Zitronen
Spanische und argentinische Abladungen wurden aus Südafrika ergänzt. Erste chilenische Offerten traten auf. Die Nachfrage verlief ruhig. Die Kurse entwickelten sich recht unterschiedlich.

Bananen
Die Verfügbarkeit wurde hinreichend an die etwas eingeschränkteren Unterbringungsmöglichkeiten angepasst. Veränderungen bezüglich der Bewertungen waren daher selten.

Blumenkohl
Die Zeit der Unterversorgung war vorbei. Die Bereitstellung wuchs, der Bedarf verringerte sich. Die Notierungen konnten sich nicht auf dem Niveau der Vorwochen halten, bröckelten spätestens ab Dienstag sukzessive ab.

Salat
Die Produktpalette von Kopfsalat aus Deutschland wurde durch belgische Partien abgerundet. Eine schnelle Räumung sowie hervorragende Qualitätsparameter bewirkten gemeinhin stufenweise ansteigende Forderungen.

Tomaten
Das Angebot von Kirschtomaten traf auf eine hinlängliche Nachfrage. Einerseits konnten die Forderungen beachtlich angehoben werden, andererseits wurden sie bloß zurückhaltend modifiziert.

Gemüsepaprika
Nach den witterungsinduzierten Engpässen weitete sich die Verfügbarkeit der Früchte aus der Beneluxregion ansehnlich aus. Verschiedentlich verringerte sich zudem die Nachfrage. Die Kurse sackten merklich ab.

Zwiebeln
Bei genügenden Unterbringungsmöglichkeiten blieben die Notierungen von Haushaltsware im Wesentlichen recht konstant. Die inländische Saison startete mit südhessischen Erzeugnissen.

Klicken Sie hier für den vollständigen BLE Marktbericht KW27/16.

Quelle: BLE

Erscheinungsdatum:



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