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"Zu wenig Aufmerksamkeit für Blumenkohl im Supermarkt"

Die Blumenkohlsaison ist für den Landwirt Jos Stevens wieder vorbei. Es ist für ihn ein trübes Jahr gewesen. "Der mittlere Preis ist die letzten Saisons immer gesunken und die Kosten sind gestiegen. Dadurch macht uns als Landwirt die Arbeit nicht immer mehr Spass."

Schade
Es gibt neben dem abnehmenden Preis noch ein weiteres Problem. "Wir geben uns soviel Mühe, um ein perfektes Produkt zu liefern, aber wenn man diese dann im Supermarkt liegen sieht, ist das sehr schade. Die meisten haben ihre Gemüseabteilung als Selbstbedienungsort eingerichtet. Anderem Gemüse macht das Anfassen nichts aus, aber dem Blumenkohl wohl. Wenn man ihn zuviel berührt entstehen Flecke. Unser Produkt bekommt zu wenig Aufmerksamkeit. Es muss schön präsentiert werden und im Laden nicht beschädigt werden."



Für Stevens hat die Saison vor einer Woche geendet. "Unser Endpreis war um die 30/40 Cent. Das ist viel zu wenig. Wir brauchen das Doppelte um die Kosten zu decken und etwas zu verdienen. Heute lag der Preis bei 40 Cent, er ist also nicht gestiegen. 

Altmodisch

Er fragt sich, wie sich die Blumenkohlzucht in der Zukunft entwickelt. "Alte Landwirte fallen weg, aber es kommen beinahe keine neuen hinzu. Aber durch das sinkende Angebot werden die Preise nicht gleich steigen, denn es ist eine Tatsache, dass die Nachfrage nach Blumenkohl weniger wird. Der Konsument hat zuviel Auswahl und viele finden Blumenkohl einfach nur 'altmodisch'. Wenn Supermärkte besser präsentieren würden, könnte es noch einen Aufschwung geben, denn es ist ein sehr gesundes Gemüse."

Für mehr Information:
Jos Stevens
jos.m.stevens@gmail.com

Erscheinungsdatum:



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